Förderinitiative „Nachhaltigkeitsdilemmata“

Education for Sustainable Development: Die große Transformation – Nachhaltigkeitsdilemmata und Umgang mit Unsicherheiten

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) hat die UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (2005-2014) und das UNESCO-Weltaktionsprogramm „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (2015-2019) maßgeblich unterstützt: In mehr als 300 Projekten wurden durch die DBU modellhafte Lösungswege sowie deren Überführung in langfristige Strukturen gefördert. Auch in den zentralen Gremien sind Vertreter(innen) der DBU aktiv.

Unsicherheiten und Dilemmata begleiten die Richtungsfindung. Die DBU-Förderinitiative „Die groĂźe Transformation – Nachhaltigkeitsdilemmata und Umgang mit Unsicherheiten“ adressiert insbesondere Zielkonflikte, die sich in Form sogenannter Nachhaltigkeitsdilemmata innerhalb und zwischen den Zielen fĂĽr nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) manifestieren.

In dem seit Sommer 2020 laufenden UNESCO-Programm „Education for Sustainable Development: Towards achieving the SDGs (ESD for 2030)“ gibt die DBU in Form innovativer und modellhafter Bildungsprojekte und über ihr operatives Handeln neue Impulse. Die DBU-Ausschreibung adressiert insbesondere Zielkonflikte, die sich in Form sogenannter Nachhaltigkeitsdilemmata manifestieren. Eine Ausschreibung, mehr als 200 Bewerbungen, 26 Projekte in der engeren Auswahl, 14 Projekte, die von einer Fachjury sowie dem Kuratorium der Deutschen Bundesstiftung Umwelt ausgewählt wurden und nun gefördert werden: Es geht um „Die große Transformation – Nachhaltigkeitsdilemmata und Umgang mit Unsicherheiten“.

Im Fokus dieser im Frühjahr 2020 gestarteten Ausschreibung zur Förderung von Bildungsprojekten stehen Zielkonflikte und Nachhaltigkeitsdilemmata innerhalb und zwischen den Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, kurz SDGs). Dabei geht es um Themen, die auf aktuelle Nachhaltigkeitstransformationen und damit auf grundlegende gesellschaftliche Umwandlungsprozesse in Richtung Nachhaltigkeit fokussieren, beispielsweise in den Bereichen Mobilität, Erneuerbare Energien, Konsum, Stadtentwicklung, Landnutzung oder Biodiversitätsschutz. Zielgruppen sind vor allem Kinder und Jugendliche, darüber hinaus Studierende, Lehrende an Schulen und Hochschulen sowie kleine und mittelständische Unternehmen.

Die Schwerpunkte der Ausschreibung waren:

Ziel der bewilligten Vorhaben ist es, relevante Zielgruppen hinsichtlich der erforderlichen Kompetenzen zu fördern und sie im Umgang mit Nachhaltigkeitsdilemmata und daraus resultierenden Unsicherheiten zu stärken. Die Themen reichen von Fortbildungskonzepten für Ärztinnen und Ärzte sowie Lehrende an Schulen und Hochschulen über Projekte der politischen Bildung zu Nachhaltigkeitsfragen bis hin zu wissenschaftlich begleiteten kommunalen Reallaboren unter Beteiligung von Jugendlichen, Kommunalverwaltung und Wissenschaft.

Begleitend zur Ausschreibung fand am 24. und 25. Januar 2024 die Veranstaltung „Transformative Bildung für nachhaltige Entwicklung – Veränderung gestalten“ statt.

Projekte der Förderinitiative

Die Ausschreibung wird mit insgesamt zwei Millionen Euro gefördert. Nähere Informationen zu den geförderten Projekten finden Sie hier – die Steckbriefe wurden von den jeweiligen Projektpartnerinnen und Projektpartnern erstellt.

Laufende Projekte:

Abgeschlossene Projekte:

Kontakt

Dr. Alexander Bittner
DBU: Umweltkommunikation und Kulturgüterschutz, Internationale Förderung: Formale Bildung und Zivilgesellschaft
+49 541 9633-430
Verena Exner
DBU: Umweltkommunikation und Kulturgüterschutz, Internationale Förderung: Berufsbildung und Konsum
+49 541 9633-440
Melanie Vogelpohl
DBU: Umweltkommunikation und Kulturgüterschutz, Internationale Förderung: MINT-Bildung und Nachhaltigkeitsbewertung
+49 541 9633-410