Abendvortrag: Anpassen oder fliehen – Tiere und Pflanzen in Zeiten des Klima- und Landschaftswandels

27. Januar, 18.30 Uhr Zentrum fĂŒr Umweltkommunikation der DBU, Dr. Bernd Tenbergen, LWL-Museum fĂŒr Naturkunde, MĂŒnster vorab FĂŒhrung durch die Ausstellung "Klimawerkstatt - Umweltexperimente fĂŒr Zukunftsforscher", (17.45 Uhr)

Das Klima beeinflusst in besonderer Weise das Vorkommen und die Verbreitung von Tier- und Pflanzenarten auf der Erde. Wandelt sich das globale Klima, verÀndert sich auch die Zusammensetzung von Flora und Fauna einzelner Regionen - auch bei uns in Nordwestdeutschland. Einigen Arten gelingt es sich anzupassen, andere werden zunehmend verdrÀngt.

NeubĂŒrger, so genannte Neophyten und Neozoen, profitieren teilweise von dem Verschwinden einiger Arten. Neben den klimatischen VerĂ€nderungen fĂŒhren aber auch die zunehmende MobilitĂ€t der Menschen, die Intensi-vierung internationaler Verkehrsverbindungen ebenso die verĂ€nderten Landnutzungsformen in Mitteleuropa dazu, dass es hier Gewinner und Verlierer gibt. Dr. Tenbergen geht mit vielen Beispielen aus der Tier- und Pflanzenwelt unserer Umgebung auf Anpassungsstrategien und Fluchtmechanismen im Kontext dieses Wandels ein.

Oftmals kommt das Zusammenspiel von mehreren Faktoren zum Tragen. Ein Blick zurĂŒck in die Vergangenheit als die ersten „modernen“ Menschen noch den Mammuts begegneten, zeigt dabei auf, welche UmstĂ€nde naturbedingt sind und wo wir Menschen den Wandlungsprozess in besonderer Weise beschleunigt und beeinflusst haben. Dr. Tenbergen wird einen spannenden Bogen von der letzten Eiszeit bis heute schlagen und einen Blick in die Zukunft wagen.

Von der letzten Eiszeit, als die Mammuts noch lebten, bis heute schlÀgt Dr. Tenbergen im Vortrag einen spannenden Bogen. Er wagt auch einen Blick in die Zukunft.

Veranstaltungsort:
[+] Das Zentrum fĂŒr Umweltkommunikation in OsnabrĂŒck