Weniger chemische Pflanzenschutzmittel durch reihenbezogenen Ackerbau und Einsatz von NĂŒtzlingen und WildkrĂ€utern in der FlĂ€che

Projekt aus der Förderinitiative zur Vermeidung und Verminderung von Pestiziden in der Umwelt

Um die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln zu reduzieren und gleichzeitig Nützlinge, Agrobiodiversität und Bodengesundheit zu fördern, ist die Entwicklung neuer Anbaumethoden von entscheidender Bedeutung.

In dem Projekt mit dem Internationalen Pflanzenbauzentrum (IPZ) der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG), der Hochschule Anhalt und der Schmotzer Hacktechnik GmbH & Co. KG wird deshalb der reihenbezogene Anbau von Flächenkulturen erstmals auch im konventionellen Ackerbau umgesetzt. Die Projektpartner entwickeln ein System, in dem beim Anbau gezielt Wildkrautmischungen in den Kulturzwischenreihen eingesetzt werden, die zur Gesunderhaltung und Unkrautunterdrückung in der Erntekultur beitragen. Für das Anbausystem ist die Entwicklung von exakt geführten mechanischen Hack- und Pflegetechnologien erforderlich.

Indem Wildpflanzen langfristig auf Anbauflächen integriert werden, kann die Agrobiodiversität erhöht und die Bodengesundheit gefördert werden. Außerdem sind positive Effekte auf Nützlingspopulationen zu erwarten und die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln wird reduziert. Im Projekt werden auch die wirtschaftlichen Auswirkungen der neuen Anbauverfahren untersucht und berücksichtigt.

 

Projektdurchführung:
Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) e. V., Internationales Pflanzenbauzentrum (IPZ)
60489 Frankfurt

DBU-AZ: 35918/01

Förderzeitraum: Dezember 2020 – Dezember 2023

 

Stand: 22.06.2021

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