MUNA 2003 – Multiplikationsförderung: NABU Ortsgruppe OsnabrĂŒck schafft kĂŒnstlichen Wohnraum fĂŒr den Steinkauz

KEIN TEASER

Die Steinkauzbestände sind, wie in vielen Regionen Deutschlands, auch im Osnabrücker Land stark gefährdet. Neben der Verschlechterung der Lebensraumqualität, ist das Fehlen natürlicher Brutmöglichkeiten (z. B. alte Obstbäume, Kopfweiden) oftmals der Grund für den starken Rückgang dieser Art. Zur Stabilisierung der Population im Raum Osnabrück erwarb die NABU-Gruppe im Rahmen dieses Projekts 20 Steinkauzröhren und installiert sie in den westlichen Stadtteilen an geeigneten Stellen.

Trittsteine zur Nachbarschaft
Durch das Anbringen zusätzlicher Steinkauzröhren soll einerseits der derzeitige Bestand gesichert und gefördert werden. Andererseits ist das Ziel einen Verbund zu den angrenzenden stabilen Populationen im benachbarten Lotte und Westerkappeln herzustellen.

Kinder basteln für den Steinkauz
Im Laufe des Projektes bauten die Kindergruppen des NABU Osnabrück und Georgsmarienhütte unter Anleitung ihrer Gruppenleiter weitere Brutröhren, um eine Einwanderung der Käuze in bisher unbesiedelte Bereiche zwischen den bestehenden Populationen zu erleichtern. Die finanziellen Mittel für den Erwerb des Baumaterials erhielten die kleinen Naturschützer aus dem Fördertopf der Multiplikationsförderung muna 2003.

Der Lebensraum des Steinkauz (Athene noctua) ist die vielfĂ€ltige Kulturlandschaft. (Foto: NABU OsnabrĂŒck)
20 solcher speziellen Steinkauzröhren wurden im Westen OsnabrĂŒcks angebracht, um den Mangel an natĂŒrlichen Nistgelegenheiten zu kompensieren. (Foto: NABU OsnabrĂŒck)