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DBU – aktuell – Umweltbildung I/2011

Freiwilligendienst in der Gartendenkmalpflege - Wi.L.D. will Dich! - Veranstaltungstipp - Jugendkongress „Jugend|Zukunft|Vielfalt“- Bildungswanderungen zu DBU-Projekten - DBU-Entdecker-Wettbewerb: PreistrĂ€ger 2010 - 16. Hochschultage Berufliche Bildung - RAUM OS: Radio-Umweltreporter - Jugend forscht

Einleitung

Liebe Leserinnen und Leser,

die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) unterstĂŒtzt PĂ€dagogen bei der Vermittlung des Themas Nachhaltigkeit in allen Altersgruppen. Um sowohl die Bandbreite als auch die zahlreichen AnknĂŒpfungspunkte fĂŒr Lehrer und außerschulische PĂ€dagogen aufzuzeigen, legt die DBU Ihren E-Mail-Newsletter zum Thema Umweltbildung vierteljĂ€hrlich auf.

Hier finden Sie aktuelle, interessante von der DBU geförderte Angebote speziell fĂŒr Lehrer oder eben auch fĂŒr Ihre SchĂŒler. Der nĂ€chte Newsletter erscheint im Juli 2011.

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Viel Spaß beim Lesen wĂŒnscht Ihr DBU-Team

Zwölf Monate im GrĂŒnen aktiv Freiwilliges soziales Jahr in Garten- und Denkmalpflege

„Ich hab mich fĂŒr das Jahr entschieden, da ich noch einmal Zeit zum Nachdenken brauche, was ich in Zukunft machen möchte. Meine Motivation einen Freiwilligendienst in der Gartendenkmalpflege zu machen ist, dass ich gern wissen wollte wie man als LandschaftsgĂ€rtner in einem historischen Park arbeitet“ sagt Linnea (20) aus Blaubeuren (Baden-WĂŒrttemberg). Ihre Einsatzstelle ist die Stiftung FĂŒrst PĂŒckler Park, Branitz.

14 Beteiligte im ersten Jahr

Und mit dieser Einstellung, ist Linnea nicht alleine. Insgesamt 14 Jugendliche im Alter von 18 – 25 Jahren beteiligten sich am ersten freiwilligen sozialen Jahr im Bereich der Denkmal- und Gartenpflege (FJD). Die Internationale JugendbauhĂŒtte (JBH) Gartendenkmalpflege startete am 1.September 2009 als Pilotprojekt im von Eduard Petzold gestalteten Landschaftspark des Schlosses Altdöbern sowie in drei weiteren GartendenkmĂ€lern im polnischen Niederschlesien. Ziel ist es, die umweltgeschĂ€digten Gartenanlagen in Stand zu setzen. Beispielsweise hatte der Bergbau unmittelbare Auswirkungen auf den Schlosspark von Altdöbern, wo sich der Grundwasserspiegel in Folge des Tagebaus stark abgesenkt hat.

Im FJD arbeiten die Jugendlichen – die keine Vorkenntnisse benötigen aber die Schule abgeschlossen haben sollten – unter fachlicher Anleitung in den verschiedenen Einsatzstellen in Deutschland und Polen. Sie sanieren und pflegen historische Garten‐ und Parkanlagen oder stellen zum Beispiel historische RaumbezĂŒge, Sichtachsen und WegefĂŒhrungen wieder her. Genauso arbeiten sie aber auch an der Rekonstruktion historischer Wasseranlagen und Parkarchitekturen mit. Ihre TĂ€tigkeit ist dennoch, wie in allen Freiwilligendiensten, kein Ersatz fĂŒr regulĂ€re BeschĂ€ftigte.

Theorie und Praxis sinnvoll verknĂŒpft

Den fachlichen und pĂ€dagogischen Rahmen des FJD bilden 35 Fachseminartage, mit speziellem Fokus auf die Themen BiodiversitĂ€t und Naturschutz. Die Seminare begleiten die gĂ€rtnerischen TĂ€tigkeiten in Form von Workshops, VortrĂ€gen, Exkursionen und Austausch. Dort konkretisieren sich fĂŒr die Teilnehmer die Themenfelder (Garten-) Denkmalpflege anhand praktischer Schwerpunkte wie Stil‐ und Baukunde, Technik (MotorsĂ€ge, Freischneider, Kartierung, Aufmaß), Holz & Baumkunde (Holzbauarbeiten, FĂ€ll‐ und Zimmermannsarbeiten), Pflanzenkunde & Pflanzarbeiten, Wegebau, vegetationstechnische und Pflegearbeiten.

Praxisnahes Lernen in Projekten

Im Rahmen dieser Seminare haben Anleiter und Teilnehmer die Möglichkeit eigene Kleinprojekte zu realisieren. Das hat den Vorteil, dass schnell Erfolge zu sehen sind und praxisnahes Lernen im Team ermöglicht wird. So entstand zum Beispiel im April 2010 im Park Altdöbern die Rekonstruktion einer historischen ParkbrĂŒcke. Als Anleiter fungierten ein Zimmermann und Landschaftsarchitekt. Alle Beteiligten beurteilten das Ergebnis als großen Erfolg. Auch die Parkbesucher aus der Region schĂ€tzen die neue BrĂŒcke. Aktuell rekonstruieren die Jugendlichen in der Einsatzstelle Altdöbern einen historischen Parkpavillon.

GrenzĂŒberschreitend und interkulturell

Im zweiten Zyklus des FJD kamen weitere Einsatzstellen in Polen und Brandenburg hinzu. Das grenzĂŒberschreitende Projekt schafft bei jungen Menschen ein Bewusstsein fĂŒr Erhalt und Pflege von KulturgĂŒtern. Es sensibilisiert die Jugendlichen zudem fĂŒr Umwelt- und Naturschutz in einer europĂ€ischen Perspektive.

„Es ist schön, ein ganzes Jahr draußen zu arbeiten, zu sehen wie sich der Park in diesem Jahr verĂ€ndert. Ein besonderes Erlebnis war, als ich zum ersten Mal gesehen habe wie die Sonne langsam aufging und auf das Schloss und die Blumen strahlte und so die Wirkung der Parkanlage richtig zur Geltung kam. Sehr eindrĂŒcklich war außerdem, als wir unseren MotorsĂ€genschein gemacht haben: BĂ€ume zu fĂ€llen und zu wissen, dass man auch als Frau ein solches GerĂ€t unter Kontrolle hat, war sehr beeindruckend“ so die 20-jĂ€hrige Linnea.

Deutsche Stiftung Denkmalschutz und Deutsche Bundesstiftung Umwelt kooperieren

Beim FJD handelt es sich um ein Projekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz in TrĂ€gerschaft der Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste (ijgd). Die Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) grĂŒndete und förderte das Modellprojekt seit 2009 mit rund 300.000 Euro.

Wer Lust bekommen hat und sich fĂŒr das nĂ€chste FJD bewerben möchte wird hier fĂŒndig. Das freiwillige Jahr beginnt im September 2011.

AZ 26286-45: JugendbauhĂŒtte Gartendenkmalpflege

Hier sind die Jugendlichen dabei, die von ihnen konstruierte, neue BrĂŒcke aufzubauen.

Wi.L.D. will Dich! DBU förderte Projekt mit der Naturschutzjugend im NABU (NAJU)

„Wi.L.D. will Dich!“ – so trat die Naturschutzjugend im Naturschutzbund Deutschland im letzten Jahr an interessierte Jugendliche im Projekt „Wildes Land Deutschland“ heran. Basis von Wi.L.D. stellte der gleichnamige Internetbasierte Projektservice dar. Er richtete sich an alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 14-21 Jahren, die sich fĂŒr den Naturschutz engagieren wollen. Eingeladen mitzumachen waren sowohl nicht organisierte als auch organisierte Jugendgruppen sowie Schulklassen.

Alleen und Parks als Lebensraum

Ziel des von der DBU geförderten Projektes war es, junge Menschen auf die Kulturlandschaftselemente „Alte Alleen“ und „Alte Parks“ in ihrem unmittelbaren heimatlichen Umfeld aufmerksam zu machen. Über AktivitĂ€ten mit der Gruppe sollten die jungen Leute diese Landschaftsformen erkunden und als Lebensraum fĂŒr Pflanzen- und Tierarten, insbesondere fĂŒr FledermĂ€use, erkennen. Neben den natur- und umweltschutzfachlichen Aspekten galt es auch kulturelle Fragen wie beispielsweise die Art der historischen und heutigen Nutzung der Landschaft durch den Menschen zu erarbeiten. In einem nĂ€chsten Schritt standen Schutz und Erhalt dieser Landschaftsformen als Lebensraum auf dem Programm.

Erstmalig bundesweites Umweltbildungsangebot zu Kulturlandschaften

Die DBU förderte das Projekt, da sich ein bundesweites Umweltbildungsangebot eines großen Naturschutzjugendvereins erstmals mit einem ausdrĂŒcklichen Schwerpunkt zu den Kulturlandschaften an Jugendliche und junge Erwachsene richtete.

Organisiert ĂŒber Web-2.0

Als kommunikative Organisationsstruktur und zur bundesweiten Projektkoordination wurden auf einer interaktiven Web-2.0 Internetseite entsprechendes Wissen und die notwendigen Informationen, Aktionen und VorschlĂ€ge jugendgemĂ€ĂŸ aufbereitet und attraktiv gestaltet dargeboten. Die Projektverantwortlichen unterbreiteten den Gruppen damit ein Angebot, sich „drinnen“ Wissen anzueignen und „draußen“ das Gelernte umzusetzen. „Die Kombination aus motivierenden spielerischen Elementen, Wiki-basiertem Wissensteil, der Umsetzung „draußen“ und die insgesamt pfiffige Machart zeigen wie heute junge Leute erreicht und motiviert werden können.“ Ulrike Peters, Leiterin des Referates Umweltinformationsvermittlung, wo das Förderprojekt angesiedelt ist.

34 Gruppen mit 152 Teilnehmern dabei

Unter dem Motto „Sei Forscher! Sei Entdecker! Sei Wild!“ wurden im Gruppenspiel letztlich 156 verschiedene Aktionsideen und 499 tatsĂ€chlich durchgefĂŒhrte Aktionen zu den Themen „Alleen“, „FledermĂ€use“, „Öffentlichkeitsarbeit“ und „Deine Region“ dokumentiert. 34 Gruppen mit 152 Teilnehmern hatten ein Jahr lang Zeit, um auf dem Konto jede Menge Punkte anzuhĂ€ufen vom „Larvenstadium“, dem AnfĂ€ngerlevel, bis zum höchsten Level, dem „Wi.L.D.-Vollprofi“ konnten die Jugendlichen aufsteigen. Preise bis hin zu einer kompletten KletterausrĂŒstung wurden hierfĂŒr vergeben.

Naturschutz-Wiki bleibt

Wenngleich die eigentliche Kampagne nach der Laufzeit von einem Jahr zu Ende ging, stellt nun eine wichtige bleibende Basis des Internetservices das Naturschutz-Wiki dar. Mit diesem Tool wird dauerhaft weiter gearbeitet. Dort sind beispielsweise von A bis Z alle Aktionen von „111 AlleenbĂ€ume“ ĂŒber „Bau eines Fledermauskastens“ bis zur Aktion „Zusammenarbeit mit Bibliotheken“ genau beschrieben. ErgĂ€nzend stellt – Ă€hnlich wie beim großen Vorbild Wikipedia – die Seite zudem ein Nachschlagewerk fĂŒr Wissenswertes zum Naturschutz dar, das stĂ€ndig weiter ergĂ€nzt wird. Neben der Kampagnenwebseite und dem Naturschutz-Wiki wurden zudem ein Myspace-Profil und ein Twitter-Account zur Bewerbung der Kampagne angelegt.

Weitere Informationen sind hier zu finden: http://www.wild-will-dich.de/deutsch/home/index.php

AZ 27061: Wildes Land Deutschland – ein webbasierter Projektservice fĂŒr Jugendliche und junge Erwachsene in der Umwelt- und Naturbildung zu den Landschaftselementen „Alte Alleen“ und „Alte Parks“ sowie zum Fledermausschutz

W.i.l.d will dich, Bild vom Abschlusswochenende "Wi.L.D.", 2010, Berlin

Aktueller Veranstaltungstipp: Tagung im ZUK zur unternehmerischen BewÀltigung des Klimawandels

Im Rahmen der Spiekerooger KlimagesprĂ€che findet am 05. Mai die Tagung: "Unternehmerische BewĂ€ltigung des Klimawandels - Bundesweiter Dialog zwischen mittelstĂ€ndischer Wirtschaft und Wissenschaft" im Zentrum fĂŒr Umweltkommunikation der DBU statt. Eine Anmeldung zur Tagung ist noch bis zum 29. April möglich. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Faltblatt.

Flyer zur Tagung

Frag den Minister! 200 Jugendliche diskutieren mit Röttgen

Die PlĂ€tze waren heiß begehrt! Über 350 Jugendliche hatten sich angemeldet. Eine Jury hat jetzt 200 von ihnen aus dem gesamten Bundesgebiet ausgewĂ€hlt, die vom 6. bis 8. Mai nach OsnabrĂŒck zum Jugendkongress „Jugend|Zukunft|Vielfalt“ kommen. Sie prĂ€sentieren ihre Ideen zum Schutz der biologischen Vielfalt auf einem „Markt der Vielfalt“ – einer bunten Ausstellung im Zentrum fĂŒr Umweltkommunikation der DBU. Mit dem Bundesumweltministerium (BMU) und dem Bundesamt fĂŒr Naturschutz (BfN) hatte die DBU 16- bis 25-JĂ€hrige eingeladen, um auch mit Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen zu diskutieren. Aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen reisen die meisten an, auch aus Österreich und der Schweiz kommen Gruppen. Unter den Teilnehmern sind SchĂŒler, Studenten, Auszubildende, Zivildienstleistende oder Teilnehmer am Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ).

Röttgen will am 6. Mai direkt in einer Podiumsdiskussion, in der auch BfN-PrĂ€sidentin Prof. Dr. Beate Jessel und DBU-GeneralsekretĂ€r Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde Rede und Antwort stehen, auf die Fragen der Jugendlichen eingehen. Über die Internetseite des Jugendkongresses können Teilnehmer unter dem Punkt „Frag den Minister“ bereits ihre Anliegen im Vorfeld eingeben.

Samstag und Sonntag arbeiten die Teilnehmer in Arbeitsgruppen und entwickeln Konzepte und Ideen zu Themen wie „Konsum und Lebensstil“, „BiodiversitĂ€t – GrĂŒnes Gold in der Wirtschaft?“, „Zukunft der Meere“ oder „Ökotourismus“. Daneben begleiten „Dokumentationsteams“ die Veranstaltung aus dem Blickwinkel der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und produzieren Filme, Fotos, BroschĂŒren-, Internet- und Pressetexte. Am Sonntag fertigen die Teilnehmer ein gemeinsames Kunstwerk an, das die Ergebnisse des Jugendkongresses versinnbildlichen soll. Das Kunstobjekt soll deutschlandweit auf Wanderschaft gehen und damit die Kongressbotschaft durch viele Institutionen weitertragen.

Weitere Informationen: http://www.jugend-zukunft-vielfalt.de/

AZ 28562: Jugendkongress Biologische Vielfalt

 

Auf dem GelÀnde rund um die Deutsche Bundesstiftung Umwelt dreht sich beim "Jugendkonkress BiodiversitÀt 2011" vom 6. bis 8. Mai alles um den Erhalt der biologischen Vielfalt.

Nachhaltigkeit als Urlaubsmitbringsel: Bildungswanderungen zu DBU-Projekten

Dr. Heidi Lehmal, Initiatorin der Aktion „10.000.000 Schritte – DBU ĂŒberall in Deutschland“, lĂ€dt bewegungsfreudige Menschen ein, sie auf ihren einwöchigen Wandertouren zu begleiten, die sie fĂŒr den Verein "10.000.000 Schritte - fit durch Deutschland" organisiert. Noch bis August 2011 wandert die Biologin in verschiedenen Regionen zu innovativen Projekten im Umweltschutz, die von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert wurden, um sie fĂŒr ihre Mitwanderer erlebbar zu machen. Damit testet sie ein neues Bildungsformat. Die Gruppe trifft auf ihrem Weg Umweltpioniere, NaturschĂŒtzer, FirmengrĂŒnder, Ausstellungsmacher oder Dombaumeister und diskutiert mit ihnen ĂŒber eine nachhaltige Zukunft. Auch TrĂ€ger des Deutschen Umweltpreises gestalten persönlich das Programm mit. Ob als berufliche Fortbildung oder Urlaub mit Lernfaktor – mitwandern kann jeder, der Lust hat. Die Strecke betrĂ€gt pro Tag maximal 25 Kilometer. Auch Tageswanderer sind willkommen.

Die nÀchsten Termine:

15.-23. Mai: NĂŒrnberg-Neumarkt-Hilpoltstein, "Nachhaltiger Konsum und Lebensstil";

11.-19. Juni (direkt vor der DBU-Sommerakademie): Zittau-St. Marienthal-Görlitz, "Umweltbildung in Einrichtungen und in der Natur";

10.-17. Juli: Bayreuth-Bad Staffelstein-Fichtelgebirge, "Arten und KulturgĂŒter schĂŒtzen - Vielfalt erhalten";

4.-11. August: DĂŒmmer See-OsnabrĂŒck-Melle, "Vielfalt in der Natur und in der DBU-Förderung".

Das Projekt startete im August 2010 mit einer Auftaktwanderung beim Deutschen Wandertag in Freiburg. Ein Jahr spÀter, am 11. August 2011, endet die Abschlusswanderung, bei der auch ein Besuch in der DBU-Zentrale auf dem Programm steht, bei der Feierstunde des 111. Deutschen Wandertages in Melle.

Anmeldungen und Informationen: Dr. Heidi Lehmal, Telefon: 01520/8963567, Email: kontakt@10000000schritte.de, www.10000000schritte.de

AZ 27308: 10.000.000 Schritte - DBU ĂŒberall in Deutschland

Wer Lust hat, ist herzlich zum Mitwandern eingeladen.

DBU-Entdecker-Wettbewerb: PreistrĂ€ger 2010 gekĂŒrt und neue Runde eröffnet

Das ist ein neuer Rekord! Fast 2.200 Kinder und Jugendliche sind 2010 unter die Vielfalt-Entdecker gegangen. Am bundesweiten DBU-SchĂŒler- und Jugendwettbewerb „Entdecke die Vielfalt!“, den die weltweit grĂ¶ĂŸte Umweltstiftung zum dritten Mal ausgeschrieben hatte, beteiligten sie sich mit insgesamt 101 BeitrĂ€gen zur biologischen Vielfalt. Eine hochkarĂ€tige Jury wĂ€hlte nun Sieger und Platzierte der Neun- bis ZwölfjĂ€hrigen und der 13- bis 16-JĂ€hrigen. Die sechs Erstplatzierten kommen aus Baden-WĂŒrttemberg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen. DBU-GeneralsekretĂ€r und Juror Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde: „Es ist beeindruckend, wie facettenreich die SchĂŒler die biologische Vielfalt beleuchten und globale Verantwortung ĂŒbernehmen.“ 2011 startet der Wettbewerb in eine neue Runde. Über die Webseite www.entdecke-die-vielfalt.de können Kinder und Jugendliche zwischen neun und 16 Jahren ab sofort mitmachen.

Biologische Vielfalt "unter die Lupe genommen"

Ob Bewerbungen als Einzelperson, Gruppe oder ganze Schulklasse: Die biologische Vielfalt sollte wĂ€hrend des Wettbewerbs „unter die Lupe genommen“ werden. Es gab Preise im Gesamtwert von 20.000 Euro in den drei Kategorien „Natur erforschen“, „Global handeln“ und „Kreativ kommunizieren“. Gewonnen hat zum Beispiel das Projekt der „Frechen FrĂŒchtchen“, in dem die Teilnehmer Apfelsaft aus Fallobst herstellten, um mit dem Verkaufserlös brasilianische Jugendliche zu fördern. Die Nationalpark-Jugendgruppe „Wölfe“ begleitete einen Wassertropfen von der Quelle bis zur Nordsee, andere Gruppen produzierten ihr eigenes Hörspiel oder Musical.

Auszeichnung Ende Mai

Die Deutsche Gesellschaft fĂŒr Internationale Zusammenarbeit (GIZ) stand Pate fĂŒr die Kategorie „Global handeln“ und zeichnet Gewinner und Platzierte am 26. Mai in der GIZ-Zentrale aus. Neben Geldpreisen gab es auch einen Sonderpreis: Das Deutsche Jugendherbergswerk (DJH) stiftete eine Vielfalt-Entdecker-Reise im Wert von 3.000 Euro.

Wettbewerb auch im Jahr 2011

Auch 2011 gibt es wieder tolle Preise: Die BUNDjugend vergibt gemeinsam mit der DLRG-Jugend ein Wassererlebnis-Wochenende, die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) stiftet im internationalen Jahr der WĂ€lder einen Sonderpreis fĂŒr Projekte zur Bewahrung der BiodiversitĂ€t in WĂ€ldern. SchĂŒler- und Jugendgruppen können sich ab sofort auf der Wettbewerbsseite registrieren. Wer sein Projekt frĂŒhzeitig online stellt, hat die Chance, bei der Verleihung des Deutschen Umweltpreises in Stuttgart dabei zu sein! Bewerbungsschluss ist der 7. Dezember 2011.

AZ 29091: Jugendwettbewerb "Entdecke die Vielfalt"

Die „Frechen FrĂŒchtchen“, die Jugendgruppe des SchĂŒlervereins „Brasil 09“ der Waldorfschule Sorsum (Niedersachsen), gewinnen den ersten Platz in der Kategorie „Global handeln“ in der Altersgruppe 13 bis 16 Jahre.

DBU auf den 16. Hochschultagen Berufliche Bildung vertreten

Auf den 16. Hochschultagen Berufliche Bildung in OsnabrĂŒck prĂ€sentierten die Teilnehmer Ende MĂ€rz nachhaltige Konzepte fĂŒr einen erfolgreichen Übergang von SchĂŒlern in den Beruf. Neben einem Messestand war die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) auch mit einem GesprĂ€chsforum vertreten. Prof Dr. Andreas Fischer, Leuphana UniversitĂ€t LĂŒneburg, Studiengangskoordinator: Berufs- und WirtschaftspĂ€dagogik / Didaktik der Wirtschaftslehre moderierte dieses Forum.

Auf dem Podium diskutierte DBU-Referatsleiterin Verena Exner mit fĂŒnf DBU-Projektpartnern: Wilfried Steenblock (Berufsbildende Schulen Wilhelmshaven), Prof. Dr. Johannes Meyser (Technische UniversitĂ€t Berlin), Rainer Klostermann (Handwerkskammer OsnabrĂŒck), Hans van Ooyen (ConAction e. V., Köln) und Kai Burchart (Radko-Stöckl-Schule, Melsungen) ĂŒber Perspektiven einer Berufsbildung im Kontext der UN-Dekade „Bildung fĂŒr nachhaltige Entwicklung“. Daher sprachen die Beteiligten ĂŒber die ökologischen, ökonomischen und sozialen Aspekte in der Berufsorientierung sowie klassischen Berufsbildung.

Sie hoben besonders hervor, dass BildungsĂŒbergĂ€nge von der Kita, ĂŒber Grundschulen, weiterfĂŒhrende Schulen, bis hin zum Berufskolleg und der Perspektive des lebenslangen Lernens aktiv aufeinander abgestimmt gestaltet werden mĂŒssten, um BildungsbrĂŒche zu vermeiden. Die Perspektive, dass es sich um eine lebenslange „Wertschöpfungskette Bildung fĂŒr eine nachhaltige Entwicklung“ handele, mĂŒsse stĂ€rker thematisiert und verankert werden. Es sei zudem wichtig, so die Podiumsteilnehmer, dass besonders die in der Berufsorientierung befindlichen Jugendlichen verinnerlichten, was Ressourcenschutz im eigenen Berufsfeld bedeute, oder auch wie sie umweltfreundliche, zum Beispiel solarthermische, Anlagen herstellen könnten. Denn: Das fördere auch ihre Jobaussichten.

Auf dem Bild sind die Podiumsteilnehmer zu sehen (v. l): Prof. Dr. Andreas Fischer, Wilfried Steenblock, Verena Exner, Prof. Dr. Johannes Meyser, Hans von Oyen, Kai Burchart und Rainer Klostermann.

Mit Reportagen dem Thema Nachhaltigkeit auf der Spur Umweltreporter in OsnabrĂŒck unterwegs

Wie kann man Jugendliche fĂŒr das Thema Nachhaltigkeit interessieren? Und vor allem 13-16-jĂ€hrige HauptschĂŒler. Am besten, indem man sie möglichst selbst herausfinden lĂ€sst, was nachhaltige Entwicklung eigentlich bedeutet. Können dabei unterstĂŒtzend noch Medien wie der Hörfunk genutzt, und AusflĂŒge zu Firmen gemacht werden und die Jugendlichen möglichst viel selbst recherchieren und gestalten, dann geht das Konzept auf. 200 jugendliche HauptschĂŒler aus der Region OsnabrĂŒck sollen, so das Ziel des Projektes „RAUM OS – Radio-Umweltreporter OsnabrĂŒck“, mit UnterstĂŒtzung des lokalen Hörfunksenders osradio an das Thema nachhaltige Entwicklung ĂŒber konkrete Beispiele aus ihrem Lebensalltag herangefĂŒhrt werden. Sie besuchen dazu kleine und mittelstĂ€ndische Unternehmen und machen sich mit deren umweltrelevanten Bereichen vertraut. In Form von Interviews lernen die SchĂŒler AblĂ€ufe in den Bereichen Produktion und Dienstleistung kennen, spĂŒren Problemfelder auf und recherchieren LösungsansĂ€tze sowie Nachhaltigkeitsstrategien. Aus diesen Daten erarbeiten die Jugendlichen dann RadiobeitrĂ€ge/-sendungen, die bei osradio ausgestrahlt werden. Abschließend erhalten die teilnehmenden Jugendlichen ein Medienzertifikat, das ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern soll.

Wie ist das Projekt in der Schule verankert?

Im Rahmen eines Wahlpflichtfaches soll das Projekt an den Hauptschulen umgesetzt werden. Wer mitmachen möchte, bewirbt sich um die Teilnahme und schließt einen Kooperationsvertrag mit osradio. In diesem Vertrag werden Grundlagen wie die Teilnahme der PĂ€dagogen an weiteren Multiplikatorenausbildungen, das Bereitstellen von RĂ€umlichkeiten und Medientechnik in den Schulen sowie die Teilnahme der Lehrerinnen und Lehrer an allen durchgefĂŒhrten Unterrichtseinheiten und Außenterminen geregelt.

ErgĂ€nzend erhalten die Lehrer zwei dreistĂŒndige Multiplikatorenschulungen zur Vermittlung journalistischer Darstellungsformen, zur EinfĂŒhrung in die Radiotechnik, zum Interviewtraining sowie zum digitalen Schnitt. Pro Schulhalbjahr sollen drei Jugendgruppen ĂĄ 15 – 20 SchĂŒler an dem Projekt teilnehmen. Mit Abschluss des Medienprojektes erhalten die Teilnehmer zur beruflichen Chancenverbesserung ein Medienzertifikat, das ihnen ihre TĂ€tigkeit als „RAUM OS-Reporter“ bescheinigt und die erworbenen Kompetenzen, Lernprozesse und SchlĂŒsselqualifikationen klar definiert. Dieses Zertifikat kann fĂŒr spĂ€tere Ausbildungsplatzbewerbungsverfahren genutzt werden.

Die SendebeitrÀge 



. befassen sich inhaltlich mit den Themen Energie, Transport/Logistik, Ver- und Entsorgung, Umwelt-, Natur- und Artenschutz, Industrie/ Technik sowie Handel/Waren/Konsum und Lebensstile. ZusĂ€tzlich bearbeiten die Jugendlichen das Thema „Gewalt-/KriminalitĂ€tsprĂ€vention“ sowie das Thema „Soziales/Gesundheit/kulturelle Vielfalt“. Eine Kooperation mit Unternehmen und Institutionen aus dem OsnabrĂŒcker Raum ist bei der Umsetzung des Gesamtprojektes geplant. Die Jugendlichen knĂŒpfen hier aber selbst, unterstĂŒtzt durch die Projektleitung, die Kontakte zu den Projektpartnern und gewinnen diese fĂŒr Interviews.

Workshop vor Hörfunkarbeit

Um einen Bezug zu den Themen Umwelt und Natur zu bekommen und um sich auf die SendebeitrĂ€ge zum Thema Nachhaltigkeit vorzubereiten, durchlaufen die SchĂŒler zunĂ€chst vier Umweltworkshops, denn: Durch Recherche und Berichterstattung setzen sich die teilnehmenden SchĂŒler vertieft und handlungsorientiert mit verschiedenen Themen der Nachhaltigkeit auseinander. Angeboten werden deshalb Workshops zu folgenden Themen:

1.    Workshop: Naturerlebnis/Teambildung

2.    Workshop: Lebensstile/Konsummuster bei Jugendlichen

3.    Workshop: Umweltkommunikation und journalistische Darstellungsformen

4.    Workshop: Nachhaltigkeit/Rhetorik/Stimm- und Sprecherziehung

Außerdem hinterfragen die SchĂŒler kritisch aktuelle Lebensstile und moderne Konsummuster. Indem sie sich mit ihrem eigenen Handeln und Verhalten auseinandersetzen und dieses reflektieren, erkennen die Jugendlichen, wie sie durch eigenes Zutun die persönliche und globale Zukunft verĂ€ndern können. DarĂŒber hinaus findet durch die Teilnahme an den Umweltworkshops eine Identifikation mit dem Projekt und der jeweiligen Redaktionsgruppe statt.

Die Ergebnisse des Modellprojektes werden abschließend in einem Handlungsleitfaden fĂŒr PĂ€dagogen umfassend dokumentiert. Dieser wird auf eine Projekt-Internetseite gestellt und ist somit fĂŒr Interessierte abrufbar.

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert das Anfang des Jahres gestartete, auf zwei Jahre ausgelegte Projekt.

NĂ€here Informationen unter: www.raum-os.de

AZ 28991: "RAUM OS" Radio-Umweltreporter OsnabrĂŒck - DurchfĂŒhrung eines Umweltmedienprojektes zum Thema nachhaltige Entwicklung an Hauptschulen

Umweltthemen recherchieren, Sendungen produzieren, Berufschancen verbessern – das tun die »Umweltreporter«.

Jugend forscht - DBU stiftet Sonderpreise Umwelttechnik

Im Mai ist es wieder soweit, die Endrunde des diesjĂ€hrigen Bundeswettbewerbes „Jugend forscht“ steht vor der TĂŒr. Vom 19. bis 22. Mai prĂ€sentieren in Kiel die 195 Besten aus den Landeswettbewerben in 110 Projekten ihre Ideen zu Fragestellungen „Wie kann das Reifen von Äpfeln an BĂ€umen beschleunigt werden?“ oder „Wie kann die Produktion von GroßwĂ€lzlagern fĂŒr Windenergieanlagen erleichtert werden?“. Inhaltlich orientieren sich die Projekte der Teilnehmer an den Themen Biologie, Chemie, Arbeitswelt, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik, Informatik, Technik und Physik. Der Nachwuchswettbewerb fördert dabei besondere Leistungen und Begabungen in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik und Technik. VielfĂ€ltige Geld-, Sach- und Sonderpreise belohnen den Forscherdrang der Jugendlichen, die sich möglichst langfristig fĂŒr ihre Themen begeistern und ĂŒber die Teilnahme am Wettbewerb in ihrer beruflichen Orientierung unterstĂŒtzt werden sollen. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) stiftet auch in diesem Jahr die Sonderpreise Umwelttechnik auf allen 3 Wettbewerbsebenen (regional, Land, Bund) in Höhe von insgesamt 12.000 €

195 Teilnehmer noch auf Bundesebene dabei

Bis zum 30. November 2010 hatten sich 10.000 Kinder und Jugendliche bis zum Alter von 21 Jahren fĂŒr den Wettbewerb unter dem Motto „Bring frischen Wind in die Wissenschaft“ angemeldet. Im Januar 2011 mussten sie dann ihre schriftlichen Ausarbeitungen zu ihrem Wettbewerbsprojekt einreichen. Eine Fachjury beurteilte im Februar in den Regional- und dann im MĂ€rz in den Landeswettbewerben die Arbeiten der qualifizierten Teilnehmer. Insgesamt finden jedes Jahr bundesweit ĂŒber 100 Wettbewerbe statt.

Die Jungforscher prĂ€sentieren ihre Projekte jeweils an selbst gestalteten AusstellungsstĂ€nden und stehen der Jury Rede und Antwort. Die DBU ist auch in diesem Jahr bei „Jugend forscht“ wieder als Stifter der Sonderpreise fĂŒr den Bereich Umwelttechnik dabei. Diese Preise werden auf Regional-, Landes- und Bundesebene vergeben. Wer von den insgesamt noch 195 Teilnehmern auf Bundesebene als Sieger im Bereich Umwelt/Umwelttechnik hervorgeht, bleibt also noch eine spannende Frage. Ein Preisgeld von 1.500 € belohnt den/die erfolgreichste Teilnehmer/-in mit umwelttechnischem Forscherdrang auf Bundesebene.

Den 46. Wettbewerb richtet die Stiftung Jugend forscht e.V. zusammen mit dem Forschungsforum Schleswig-Holstein e. V. aus. Jugend forscht ist eine gemeinsame Initiative von Bundesregierung, stern, Wirtschaft und Schulen. Schirmherr ist der BundesprĂ€sident. Im Jahr 1965 rief Henry Nannen, damaliger Chefredakteur der Zeitschrift Stern, unter dem Motto „Wir suchen die Forscher von morgen!“ zur ersten Wettbewerbsrunde auf.

Weitere Informationen unter: www.jugend-forscht.de

AZ 28233: "Sonderpreis Umwelttechnik im Rahmen des Wettbewerbs Jugend forscht"