DBU aktuell Nr. 9 | 2017

Informationen aus der FördertÀtigkeit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt

Alexander Bonde ab 1. Februar neuer DBU-GeneralsekretĂ€r - Kuratorium beruft GeschĂ€ftsfĂŒhrung der grĂ¶ĂŸten Umweltstiftung Europas

Alexander Bonde wird zum 1. Februar neuer Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) in Osnabrück. Das Kuratorium der DBU unter Vorsitz von Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, hat am 30. November in Berlin den 42-jährigen ehemaligen baden-württembergischen Landwirtschaftsminister an die Spitze der Geschäftsstelle der größten Umweltstiftung Europas berufen. Er tritt die Nachfolge von Dr. Heinrich Bottermann an, der Ende Juni als Staatssekretär in das nordrhein-westfälische Umweltministerium gewechselt war. Schwarzelühr-Sutter: „Alexander Bonde wird mit seiner Expertise, seiner Erfahrung und seinem Gestaltungswillen gemeinsam mit Geschäftsstelle und Kuratorium die DBU als die zentrale Innovationsförderin im Umweltbereich weiterentwickeln.“

Der gebürtige Freiburger bringt als ehemaliger Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (2011-2016) langjährige Erfahrungen in der Führung und der Strategieentwicklung von großen Organisationen und Landesbehörden sowie umfassende Kenntnisse im Natur- und Umweltschutz mit. Zuletzt arbeitete Bonde als Senior Advisor bei DWR eco, einer Berliner Agentur für strategische Kommunikation, politische Positionierung und Entwicklung von neuen Geschäftsfeldern im Umweltschutz. Von 2002 bis 2011 war er Mitglied des Deutschen Bundestages. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.

Bonde ist nach Dr.-Ing. E.h. Fritz Brickwedde (1.3.1991 bis 30.9.2013) und Dr. Heinrich Bottermann (1.10.2013 bis 29.6.2017) dritter Generalsekretär der DBU.

Alexander Bonde wird zum 1. Februar neuer GeneralsekretÀr der DBU

BundesprĂ€sident ĂŒberreicht Deutschen Umweltpreis an Technik-Pioniere, Naturschutz-Trio und KlimaschĂŒtzer

»Die Zukunft mag ungewiss sein, aber unsere Preisträger zeigen: Sie ist am Ende das, was wir daraus machen.« Mit diesen Worten würdigte  Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier die Leistungen der diesjährigen Trägerin und Träger des Deutschen Umweltpreises. Vor rund 1200 Festgästen – darunter Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks und Niedersachsens stellvertretender Ministerpräsident Stefan Wenzel – überreichte Steinmeier Ende Oktober in Braunschweig Europas höchstdotierten, unabhängigen Umweltpreis an die Unternehmer Bernhard und  Johannes Oswald (Miltenberg) sowie die Naturschützer Inge Sielmann (München), Dr. Kai Frobel (Nürnberg) und Prof. Dr. Hubert Weiger (Fürth).  Vater und Sohn Oswald erhielten die Auszeichnung für die Entwicklung eines besonders energiesparenden Elektromotors, das Naturschützer-Trio für seinen Einsatz für das erste und größte gesamtdeutsche Naturschutzprojekt, das »Grüne Band«. Den mit 10 000 Euro dotierten DBU-Ehrenpreis erhielt posthum der Ex-Außenminister der Marshall-Inseln, Tony de Brum.

An die Initiatoren des »Grünen Bandes« gewandt, sagte der Bundespräsident, zum Glück sei Frobel bereits in den 1970er-Jahren auf die Idee gekommen, aus dem Todesstreifen, einem Band des Schreckens, ein »Grünes Band« der Hoffnung zu machen. Mit Inge Sielmann und der Sielmann-Stiftung sowie vielen anderen habe diese Idee tatkräftige Unterstützung gefunden und sei heute Realität geworden. Und dank des Engagements von Weiger sei das »Band« bald nicht mehr nur eine deutsche, sondern eine europäische Idee geworden. Steinmeier: »Ich finde, unter den vielen Geschichten, die kursieren, ist das eine besonders schöne Nachwendegeschichte.«

 

Klar vernehmbare und weltweit geachtete Stimme

Das Klimaschutzabkommen von Paris 2015 habe gezeigt, so Steinmeier weiter, dass die Weltgemeinschaft in der Lage sein könne, sich auf  gemeinsame Ziele in der Umweltpolitik zu verständigen. Die Pariser Folgeverhandlungen im November in Bonn seien gerade für Deutschland ein besonderes Anliegen. Ziel sei es, dass die Staatengemeinschaft auf die Bedürfnisse gerade auch der kleineren Länder eingeht, die keine Stimme haben im großen Weltkonzert. Vor allem die kleinen Inselstaaten bangten angesichts des steigenden Meeresspiegels um ihr Land. Tony de Brum, der ehemalige Außenminister der Marshall-Inseln, habe deren Interessen eine »klar vernehmbare und weltweit geachtete Stimme« gegeben.

Doch Abkommen und Gesetze könnten immer nur der erste Schritt sein, konstatierte der Bundepräsident. Viel wichtiger sei es am Ende, den gesetzlichen Rahmen mit guten Ideen auszufüllen. Als innovativem Mittelständler mit besonderer Expertise für Elektromotoren sei es der Firma Oswald gelungen, einen um bis zu 50 % wirkungsvolleren Antrieb für Industrieanwendungen zu entwickeln. »Das ist ein beeindruckender Erfolg und verdient großen Respekt – gerade auch für einen Familienunternehmer, der diese Entwicklung aus dem laufenden Betrieb finanzieren muss. Die Firma Oswald steht beispielhaft für all die kleinen und mittleren Familienunternehmen, die Deutschland bereicherten, nicht nur wirtschaftlich«, so Steinmeier.

 

Prototyp der beeindruckenden Mittelständler

Als Mitglieder der Jury des Deutschen Umweltpreises, auf deren Vorschlag hin das Kuratorium der DBU die jeweiligen Preisträger eines Jahres auswählt, gingen Prof. Dr. Heidi Foth (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Mitglied des Sachverständigenrates für Umweltfragen) und Dr. Andreas Bett (Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE; DBU-Umweltpreisträger 2012), auf die Leistungen der Preisträger 2017 ein. Bett würdigte die Firma Oswald als Prototyp der sehr beeindruckenden Mittelständler in Deutschland. Foth lobte den Enthusiasmus der  Naturschützer des »Grünen Bandes«, die das besondere ökologische Leben im »Todesstreifen« früh erkannt, Mitstreiter in Ost und West gefunden und ein unglaublich kleines Zeitfenster genutzt hätten, um Dinge zu bewahren, die sonst verloren gewesen wären. Den Ende August verstorbenen DBU-Ehrenpreisträger Tony de Brum würdigte Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland. Bedford-Strohm wörtlich: »Ich verneige mich vor seiner Lebensleistung. Er hat sich um die ganze Menschheit verdient gemacht.«

 

Denkmal der Überwindung der deutsch-deutschen Grenze

Die Preisträger selbst machten in Filmen, die während des Festaktes eingespielt wurden, und im Gespräch mit Moderatorin Judith Rakers ihre Positionen deutlich. Johannes Oswald wies darauf hin, dass seine Motoren jährlich 1,5 Terawattstunden Energie einsparten. Seine Vision sei es, andere Menschen davon zu überzeugen, dass es »unserer Welt guttut«, wenn Ökologie, Ökonomie und Soziales in einem guten Verhältnis zueinander stünden. Weiger unterstrich, dass der Fall der Mauer die große Chance für einen Aufbruch des Naturschutzes in Deutschland bedeutet habe. »Wir können nicht nur Grenzen niederreißen, wir können auch Grenzen positiv überwinden, und wir können erkennen, dass die Kraft Europas in der Vielfalt liegt.« Ohne das ehrenamtliche Engagement Hunderter von Menschen wäre aber das alles nicht möglich gewesen. Auch Frobel ging auf die »damals desolate Situation des Naturschutzes in Deutschland« ein. An der »scheußlichen Grenze« Natur zu beobachten, habe Naturschutz zwischen scharf geladenen Waffen hier wie dort bedeutet. Ein »besseres Denkmal der Überwindung der deutsch-deutschen Grenze« als das »Grüne Band« könne es nicht geben, unterstrich auch Inge Sielmann.

Zu den Gratulierenden gehörten auch die DBU-Kuratoriumsvorsitzende und parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium Rita Schwarzelühr-Sutter und der stellvertretende DBU-Generalsekretär Prof. Dr. Werner Wahmhoff. Musikalisch wurde die Preisverleihung vom vierstimmigen A-Cappella-Chor »Les Brünettes« umrahmt.

Zur Umweltpreis-Webseite: www.dbu.de/umweltpreis

Festakt zur Verleihung des Deutschen Umweltpreises mit (v. l.) den PreistrĂ€gern Johannes und Bernhard Oswald, PreistrĂ€gerin Inge Sielmann, den PreistrĂ€gern Dr. Kai Frobel und Prof. Dr. Hubert Weiger sowie DBU-Kuratoriumsvorsitzender Rita SchwarzelĂŒhr-Sutter, BundesprĂ€sident Dr. Frank-Walter Steinmeier und DBU-Vize-GeneralsekretĂ€r Prof. Dr. Werner Wahmhoff
Über den Ehrenpreis fĂŒr ihren Vater, den Ex-Außenminister der Marschall-Inseln Tony de Brum, freut sich Doreen de Brum ( 2. v. r.) mit Moderatorin Judith Rakers (l.), Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks (2. v. l.) und Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm (r.), Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland.

RessourcenproduktivitÀt muss »Megathema« werden

Einen flammenden Appell für eine deutliche Steigerung des Recyclings in der Baustoffbranche richteten die Umweltpreisträger des Vorjahrs Prof. Dr. Angelika Mettke von der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus, und Walter Feeß, Geschäftsführer der Heinrich Feeß GmbH & Co. KG, während des DBU-Symposiums »Effizienz – Suffizienz – Kreislaufwirtschaft: Zukünftige Ressourcenstrategie« in Braunschweig an ihre Zuhörer. Der Gründer und Geschäftsführer der Firma Fairphone, Bas van Abel, sprach sich für eine deutlich längere Nutzungsdauer von Elektronikgeräten wie Smartphones aus.

Zum Auftakt des Symposiums, das traditionsgemäß am Vortag der Umweltpreisverleihung stattfindet, hatte der stellvertretende DBU-Generalsekretär Prof. Dr. Werner Wahmhoff die Entwicklung der weltweiten Materialentnahme skizziert und betont: »Das kann so nicht weitergehen!« Als Lösungsansätze nannte er effizienteres und suffizientes Handeln unter Vermeidung des Reboundeffekts sowie die Etablierung einer konsequenten Kreislaufwirtschaft.

Mettke wünschte sich in der einleitenden Talkrunde »noch viel mehr Unterstützung in der Umsetzung des Baustoffrecyclings und der Wiederverwendung von Bauteilen«. Feeß hob hervor, dass zur Entsorgung mineralischer Abfälle in Deutschland allein 10 Mio. Lkw-Fahrten nötig seien. Ein Großteil davon lasse sich vermeiden, indem die Baustoffe vor Ort wieder aufbereitet würden. Dazu aber müsste die Akzeptanz von Recyclingbaustoffen noch deutlich gesteigert werden. Van Abel machte deutlich, dass Themen wie Nachhaltigkeit nicht nur unter technischen Gesichtspunkten diskutiert werden dürften, sondern eine humanistische, spirituelle Sicht auf die Dinge erforderten.

 

Weizsäcker: SDG’s in sich widersprüchlich

Anschließend an die Talkrunde stellte der Ko-Präsident des Club of Rome und Umweltpreisträger des Jahres 2008, Prof. Dr. Ernst-Ulrich Weizsäcker, im ersten Impulsvortrag unter Berufung auf Quellen der UNEP unmissverständlich klar: »Eine Entkopplung von Wohlstand und Ressourcenverbrauch findet weltweit nach wie vor nicht statt.« Weizsäcker verwies in diesem Zusammenhang auch auf einen anderen selten erwähnten Sachverhalt: Die Ziele der Sustainable Development Goals seien gegenseitig widersprüchlich. Die ökologischen Ziele wie Klimaschutz, Ozeane oder Biodiversität müssen nach Darstellung Weizsäckers als Verlierer der UN-Agenda gelten. Würden Hunger, Armut und Arbeitslosigkeit weltweit überwunden, führte das zu massiv mehr Treibhausgasausstoß und Ressourcenverbrauch. Weizsäcker ergänzte: »Das darf natürlich nirgends gesagt werden, das ist tabu!«

Schon im Jahr 2010 habe man im Buch »Faktor 5« belegt, dass eine Verfünffachung der Ressourcenproduktivität technisch machbar sei, fuhr der Vortragende fort. »Wenn sie machbar ist, muss sie zum Megathema werden«, so der Umweltpreisträger. Ohne ein Preissignal, unterstützt von der Politik, könne dies aber nicht funktionieren. Sein Vorschlag: Es müsse sich eine Art »Pingpong« zwischen Ressourceneffizienz und Ressourcenpreisen entwickeln. »Steigt die Ressourcenproduktivität, dürfen die Preise steigen, ohne dass dadurch das Leben teurer wird«, so das Fazit Weizsäckers.

 

Viele Ideen für besseres Bauen

Prof. Dr. Lamia Messari-Becker, Professorin für Gebäudetechnologie und Bauphysik an der Universität Siegen, gelang es anhand vieler Beispiele, die Zuhörer mit dem Thema »Wie baut man heute und was macht man dabei falsch?« mitzunehmen. Weltweit stehe das Bauen für 70 % Flächen-, 50 % Ressourcen- und 40 % Energieverbrauch sowie 50 % an Abfallaufkommen. Um dies zu ändern, schlug die Vortragende unter anderem eine Reform der Bebauungspläne und des Baurechts vor. Ferner machte sich Messari-Becker für mehr Nutzungsflexibilität und Multifunktionalität von Gebäuden stark: »Der Kindergarten von heute ist ein Altenheim von morgen.« Die wahre Herausforderung aber liege nicht im Neu-, sondern im Altbaubestand, so Messari-Becker. 90 % der Gebäudeemissionen entstünden in Häusern, die vor 1978 gebaut wurden. Um erfolgreich zu sein, müsse Altbaumodernisierung nach Ansicht der Bauexpertin quartiersweise organisiert werden.

 

Systemischer Ansatz vonnöten

Dr. Harry Lehmann, langjähriger Fachbereichsleiter im Umweltbundesamt (UBA), befasste sich in seinem Vortrag »Nexus Klimaschutz – Ressourceneffizienz« mit dem Thema »Große Transformation«. Lehmann plädierte für einen systemischen Ansatz der »gesamtanthroposphärischen Maschine« mit ihren zahlreichen Wechselwirkungen, Querbeziehungen und Eingriffsmöglichkeiten. Nur dieser Ansatz führe laut Lehmann zu einer zukunftsfähigen Anthroposphäre, die durch zahlreiche Elemente charakterisiert sei wie zum Beispiel globale, freie Kommunikation, nachhaltige Landwirtschaft, weltweite Fort- und Weiterbildung und nachhaltiges Finanzwesen. Deutschland werde nach Darstellung Lehmanns das Klimaschutzziel für 2020 von minus 40 % Treibhausgas-Ausstoß klar verfehlen und bei nur 35 % landen. Grund dafür seien die mangelnde Altbausanierungsrate, der Autoverkehr und die Stromproduktion aus Kohle. Als Gegenmaßnahmen forderte Lehmann den sofortigen Ausstieg aus der Kohleverstromung sowie Reformen im Mobilitätsbereich und verstärkte Aktivitäten bei der Altbausanierung. Ein ressourcenschonendes und treibhausgasneutrales Deutschland 2050, wie es in Szenarien des UBA skizziert werde, basiere im Kern neben Effizienz auf dem konsequenten Ausbau der erneuerbaren Energien im Rahmen eines Power-to-X-Systems. Darüber hinaus stelle die Frage der Suffizienz beispielsweise im Bereich der Flugreisen – wie viel ist eigentlich genug? – auch weiterhin ein zentrales Element einer zukunftsfähigen Gesellschaft dar.

Prof. Dr. Klaus Töpfer, ehemaliger Exekutivdirektor der UNEP und Träger des Deutschen Umweltpreises 2002, äußerte sich zum Thema Tiefsee-Bergbau (Deep Sea Mining), der beispielsweise zur Gewinnung von Silber oder Kobalt zum Einsatz kommt. Töpfer betonte, dass es kaum empirische Daten über die Folgen dieses Eingriffs in die Natur gebe und verband damit seine Empfehlung: »Wir müssen sehr viel mehr tun, um die Dringlichkeit des ‚Deep Sea Mining‘ zu vermeiden.«

In der abschließenden Diskussion wies Ralph Appel, Direktor des Vereins Deutscher Ingenieure VDI, unter anderem auf die zahlreichen Aktivitäten seiner Organisation hin und hob hier vor allem das VDI Zentrum Ressourceneffizienz hervor, das die angesprochenen Themen bereits seit 2009 in Kooperation mit dem Bundesumweltministerium bearbeite.

Ein sehr bereicherndes Element der Veranstaltung stellten die Vorträge der DBU-Stipendiatinnen dar: Rebecca Bach (Bauen mit Papier), Nina Katrin Lanzer (Goethe, Trump und das Baurecht), Bettina Anne-Sophie Lorenz (Analyse zur Verringerung von Tellerresten) und Mareike Engel (Vom tödlichen Bakterium, das ein triviales, nicht spektakuläres Molekül produziert) präsentierten ihre Arbeiten in Form eines Science Slam, den Mareike Engel für sich entschied. Das Symposium wurde von Volker Angres (ZDF) moderiert.

 

Die gesamte Veranstaltung lässt sich im YouTube-Kanal der DBU nachverfolgen.

Appellierte engagiert fĂŒr eine Erhöhung der RessourcenproduktivitĂ€t: der UmweltpreistrĂ€ger des Jahres 2008, Prof. Dr. Ernst-Ulrich WeizsĂ€cker

Impressionen: Verleihung des Deutschen Umweltpreises 2017

Veranstaltungsort mit nachhaltigem Veranstaltungskonzept: Die Stadthalle von Braunschweig
Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks, BundesprĂ€sident Dr. Frank-Walter Steinmeier und DBU-Kuratoriumsvorsitzende und parlamentarische StaatssekretĂ€rin im Bundesumweltministerium Rita SchwarzelĂŒhr-Sutter beim Festakt
Festakt in der Stadthalle Braunschweig
»Les BrĂŒnettes«
UmweltpreistrĂ€ger mit Dame (v. l.): Dr. Joachim WĂŒnning, (PreistrĂ€ger 2011), Andrea Bett und Dr. Andreas Bett (PreistrĂ€ger 2012 und Mitglied der aktuellen Jury des Deutschen Umweltpreises)
Pressekonferenz vor der Preisverleihung
Moderatorin Judith Rakers (l.) im GesprÀch mit dem damaligen stellvertretenden MinisterprÀsidenten Niedersachsens und DBU-Kurator Stefan Wenzel
Marshallesische Familie und Freunde des verstorbenen EhrenpreistrÀgers Tony de Brum mit dem stellvertretenden DBU-GeneralsekretÀr Prof. Dr. Werner Wahmhoff (Mitte). Im Andenken an ihren Vater hielt Tony de Brums Tochter Doreen de Brum (Mitte, mit Steele) eine Rede, die online nachzuhören oder nachzulesen ist.
Prof. Dr. Heidi Foth (l.) von der Martin-Luther-UniversitĂ€t Halle-Wittenberg und Mitglied der aktuellen Jury des Deutschen Umweltpreises wĂŒrdigte die PreistrĂ€ger – hier mit Moderatorin Judith Rakers (r.)
Die Preisstelen stehen bereit fĂŒr die PreistrĂ€gerin und die PreistrĂ€ger 2017.

Klimaschutz ist Chance fĂŒr Innovation und WettbewerbsfĂ€higkeit der Wirtschaft

»Der Klimaschutz führt zu hohen Investitionen. Aber noch teurer wird es, wenn wir die Klimaschutzziele nicht erreichen und die  prognostizierten Folgen eintreten«, so DBU-Finanzchef Michael Dittrich im Rahmen der Weltklimakonferenz COP 23 in Bonn. Die Stiftung Mercator und die DBU hatten zu einem Side Event im Deutschen Pavillon eingeladen und stellten dort gemeinsam mit internationalen Partnerorganisationen Beiträge und Strategien für mehr Klimaschutz und die Energiewende vor. »Für Deutschland wird der schrittweise Ausstieg aus der Kohleverstromung ein notwendiger Beitrag zum Erreichen der Klimaziele sein. Für langfristig ausgerichtete Investoren ist ein Ausstieg aus der Kohlewirtschaft daher ökologisch und ökonomisch sinnvoll«, führte Dittrich aus. Die vielen Umweltpioniere, die von der DBU gefördert werden, würden deutlich zeigen: Eine Vorreiterrolle beim Klimaschutz bedeute auch eine große Chance für die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. »Deshalb müssen wir jetzt Fahrpläne oder Wege verabreden, wie wir diese sehr ehrgeizigen Ziele konkret erreichen wollen«, so der DBU-Finanzchef.

Seit zwei Jahren nimmt die DBU keine Neuinvestments mehr in Kohle vor. 85 bis 90 % aller Aktien und Anleihen von Unternehmen im Bestand der DBU sind nachhaltig. Eigene Untersuchungen und die Erfahrungen der letzten zehn Jahre mit der DBU-Kapitalanlage zeigen, dass eine breit gestreute, an Nachhaltigkeitskriterien orientierte Anlage in Aktien oder Unternehmensanleihen keine Nachteile bei den Ergebnissen erwarten lässt.

 

Frühere Umweltpreisträger präsentieren 10 Fakten zum Klimawandel

Vom Ansteigen der Meeresspiegel über die Versauerung der Ozeane und Extremwetterereignissen bis hin zum »Kollisionskurs« mit klimatischen Kipppunkten der Erde: Den Stand der Klimawissenschaft zusammengefasst in 10 Fakten stellten die DBU-Umweltpreisträger der Jahre 2007 und 2015, Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), und Prof. Dr. Johan Rockström vom Stockholm Resilience Center auf der COP 23 vor. Mit den »10 ‚Must-Know-Fakten‘ zum Klimawandel« möchten sie Politik und Öffentlichkeit zeigen, dass das Erreichen der Pariser Klimaziele nicht nur notwendig, sondern auch möglich ist.

Nachzulesen sind die »10 Fakten« unter:
www.the-earth-league.org/uploads/2/4/5/9/24599880/the_10_science_must_knows_on_climate_change.pdf

DBU-Finanzchef Michael Dittrich fordert einen raschen und sozial vertrÀglichen Ausstieg aus der Kohle, "sonst werden wir unsere Klimaschutzziele nicht erreichen".

DBU-Projektbeispiele auf Ressourceneffizienz- und Kreislaufwirtschaftskongress Baden-WĂŒrttemberg

Insgesamt über 1 000 Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik besuchten im Oktober den 6. Ressourceneffizienz- und Kreislaufwirtschaftskongress Baden-Württemberg in Stuttgart. Auf der zweitägigen Veranstaltung referierten vier DBU-Projektpartner in dem von der DBU gemeinsam mit dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) organisierten Forum Nr. 14 »Ressourceneffizienz im Maschinenbau – ein Blick in verschiedene Branchen«. Die Vorträge und ihre Kernbotschaften lauteten im Einzelnen:

 

Die Vortragsfolien finden sich unter:
www.ressourceneffizienzkongress.de/downloads-2017

Naturschutzschwerpunkt im Westen: Übertragung neuer NaturerbeflĂ€chen

Im dicht besiedelten Deutschland sind die oftmals unzerschnittenen Flächen des Nationalen Naturerbes ein echter Schatz. Aufgrund der ehemaligen militärischen Nutzung und durch den geringen Nährstoffeintrag konnten sich dort artenreiche Lebensräume etablieren, die eine besondere Bedeutung für den Naturschutz haben. Nun nimmt ein weiterer Meilenstein im Naturschutz Gestalt an: Im Schloss Sythen bei Haltern am See erhielt die gemeinnützige Tochtergesellschaft der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, das DBU Naturerbe, von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) weitere 23 Flächen des Nationalen Naturerbes mit rund 9 000 Hektar. Bereits im Jahr 2016 wurden diese wertvollen Naturflächen mit der dritten Rahmenvertragsunterzeichnung zwischen der DBU und der Bundesrepublik Deutschland – zunächst auf dem Papier – gesichert.

Jetzt erfolgte die symbolische Schlüsselübergabe in Anwesenheit von Dr. Heinrich Bottermann, Staatssekretär des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, Prof. Dr. Werner Wahmhoff, stellvertretender DBU-Generalsekretär, Gunter Brinkmann, Leiter der Sparte Bundesforst bei der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) und den Bürgermeistern der Städte Haltern am See und Lüdinghausen sowie weiteren geladenen Gästen. Damit ist das DBU Naturerbe seit Oktober verantwortlich für den Erhalt und die Entwicklung von insgesamt 70 vor allem ehemaligen Militärflächen mit rund 69 000 Hektar.

»Mit der DBU als größtem Flächenempfänger im Nationalen Naturerbe werden diese Inseln der biologischen Vielfalt durch kompetentes Management weiterhin erhalten und dauerhaft bewahrt. Eine große Herausforderung, die auf langjährige Erfahrung trifft«, betonte Bottermann. Als ehemaliger DBU-Generalsekretär war er maßgeblich an den Verhandlungen zur Übertragung der sogenannten dritten Tranche beteiligt.

Wahmhoff erläuterte als Prokurist des DBU Naturerbes die vielfältigen Tätigkeiten der Stiftungstochter und stellte heraus, wie wichtig die Zusammenarbeit mit verlässlichen Partnern vor Ort sei – allen voran den Bundesförstern. Um den Schutz der wertvollen Naturerbe-Gebiete sicherzustellen, werden Leitbilder und Naturerbe-Entwicklungspläne für jede einzelne Fläche erarbeitet. Die Aufgaben im DBU Naturerbe reichen von Sondierungen munitionsbelasteter Flächen über Kartierungen und Planungen bis hin zum Management und der Besucherinformation. Auf bebilderten Infotafeln vor Ort können Interessierte zum Beispiel etwas über Biotope, Arten und die Nutzung der Fläche erfahren. So öffnet das Naturerbe Türen zu Landschaften, die oft jahrzehntelang für die Öffentlichkeit gesperrt waren, sofern ein Betreten der Fläche aus Sicherheits- oder Naturschutzgründen nicht weiterhin ausgeschlossen ist.

In den vergangenen zehn Jahren ist es der Bundesrepublik Deutschland gelungen, rund 156 000 Hektar dauerhaft für den Naturschutz zu sichern und an die Bundesländer, die DBU und Naturschutzorganisationen zu übergeben. Rund 32 000 Hektar des Nationalen Naturerbes verbleiben als Bundeslösung im Eigentum des Bundes. Nachdem in den ersten beiden Übertragungspaketen vor allem Flächen im Osten Deutschlands in den Besitz der DBU übergingen, wurde nun mit der dritten Tranche ein Naturschutzschwerpunkt im Westen Deutschlands gesetzt. Darunter befinden sich zehn Flächen in Nordrhein-Westfalen, fünf in Niedersachsen, zwei in Rheinland-Pfalz, zwei in Bayern, drei Flächen in Thüringen und eine in Mecklenburg-Vorpommern. Auf drei Flächen wird derzeit noch militärisch geübt.

Auf den DBU-Naturerbeflächen sollen offene Lebensräume mit seltenen Tier- und Pflanzenarten durch Pflege bewahrt, Wälder möglichst ohne menschlichen Eingriff ihrer natürlichen Entwicklung überlassen, artenarme Forste zu naturnahen Wäldern umgewandelt und Feuchtgebiete sowie Gewässer ökologisch aufgewertet oder erhalten werden. Damit leistet die DBU-Tochter einen wichtigen Beitrag, um die Ziele der »Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt« zu erreichen.

Mit einer symbolischen SchlĂŒsselĂŒbergabe werden Prof. Dr. Werner Wahmhoff, stellvertretender DBU-GeneralsekretĂ€r und Prokurist beim DBU Naturerbe, von Gunther Brinkmann, Leiter des GeschĂ€ftsbereichs bei der BImA, weitere 23 FlĂ€chen des Nationalen Naturerbes ĂŒbergeben.
Infotafel der NaturerbeflÀche "Borkenberge"

Jetzt online: Projektideen junger Menschen sollen Vielfalt erhalten

168 junge Menschen aus dem gesamten Bundesgebiet , drei Tage Diskussionen, Ideen und Projektentwicklung im Zeichen der biologischen Vielfalt und zuletzt die Entscheidung: Auf dem diesjährigen Jugendkongress Biodiversität 2017 vom 9. bis 11. Juni 2017 in Osnabrück wurden von den Teilnehmenden insgesamt 16 Kleinprojekte für eine einjährige finanzielle Förderung durch die DBU ausgewählt. Ab sofort stellen sich die ausgewählten Projekte im Internet vor unter: www.jugend-zukunft-vielfalt.de/2802.html. Dabei reicht das Themenspektrum von der Forschung an neuen Werkstoffen aus Pilzmyzel („BioLab“) bis zu „Schulhofgeschichten aus der Sicht von Insekten“. Bei Interesse können die Kleinprojekte über Angela Krumme, al.krumme@dbu.de, DBU Zentrum für Umweltkommunikation, kontaktiert werden.

Dokumentiert ist der Kongress in einer 50-seitigen Broschüre, die kostenlos bei der DBU-Geschäftsstelle zu beziehen ist oder zum Download bereitsteht.

Veranstaltet wurde der Jugendkongress zum dritten Mal vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und, Reaktorsicherheit (BMUB), vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Das Kooperationsprojekt Jugendkongress soll unterstützend wirken, die Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS) umzusetzen, und bietet ausschließlich jungen Menschen ein eigenes Forum zur Biodiversität. Das von einem jungen Team entwickelte Kongress- und Rahmenprogramm richtete sich an interessierte junge Menschen, mit unterschiedlichem Wissenstand zur biologischen Vielfalt. Weitere Informationen unter www.jugend-zukunft-vielfalt.de und auf YouTube und Flickr.

Hintergrund – gemeinsam Zukunft gestalten

Ein ansprechendes Kongress- und Rahmenprogramm von jungen Menschen für junge Menschen ins Leben zu rufen – dies war ein Ziel der drei Kooperationspartner. Dazu wurde bereits im Herbst 2016 ein Organisationsteam aus aktiven und interessierten jungen Schülerinnen und Schülern, Studentinnen und Studenten und Berufsstartern gebildet, das dazu seine Ideen und Schwerpunkte mit den Kooperationspartnern abstimmen konnte. Neben der Vorbereitung führten diese jungen Menschen auch als Moderatoren durch das Programm und begleiteten organisatorisch den Verlauf der Veranstaltung.

Es entstand ein umfangreiches Programm mit reinen Naturschutzthemen, aber auch mit Themen zur nachhaltigen Mobilität oder zu Konsum und Lebensstile. Für das Programm konnten insgesamt 34 Expertinnen und Experten gewonnen werden, die gemeinsam mit dem Organisationsteam die 18 Workshops und neun Exkursionen planten.

Bundesweit wurde das ambitionierte Kongressprogramm von Schulen, Ausbildungsstätten und Hochschulen beworben. Die Nachfrage nach einem der 180 Teilnehmerplätze war groß und konnte durch die Entscheidung der Jury nach einer kreativen Bewerbung ausgewählt werden.

 

Gruppenfoto aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Jugendkongresses 2017.

Grundwasserschutz: Freiwillige Vereinbarungen reichen nicht

Besuch in Südoldenburg: Vor dem Hintergrund steigender Nitratwerte im Grundwasser informierten sich DBU-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter beim Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband (OOWV). Der OOWV gehört zu den zehn führenden Unternehmen in der Wasserwirtschaft und ist beim Trinkwasser der größte Flächenversorger. Dabei zeigte sich: Seit 1993 wird in Niedersachsens Wasserschutzgebieten über den »kooperativen Gewässerschutz« Grundwasserschutz praktiziert. Landwirte nutzen die kostenlose Wasserschutzberatung und optimieren ihre Bewirtschaftungsweise über die Umsetzung von »Freiwilligen Vereinbarungen«. Für den Mehraufwand bekommen sie eine finanzielle Entschädigung. Die Mittel werden aus der Wasserentnahmegebühr des Landes Niedersachsen bereitgestellt. Doch diese freiwilligen Vereinbarungen der Landwirtschaft allein reichen nicht mehr aus. Anstrengungen verschiedener Akteure aus Politik, Kommunen, Organisationen und Gewebetreibenden sind gefragt, zum Beispiel die Umsetzung des Düngerechts und ein vorsorgender Gewässerschutz.

http://www.oowv.de/wissen/wasserschutz/gewaesserschutz

http://www.bakenhus.de

 

Besuch in SĂŒdoldenburg: Vor dem Hintergrund steigender Nitratwerte im Grundwasser informierten sich DBU-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter beim Oldenburgisch-ostfriesischen Wasserverband (OOWV).

Schutz fĂŒr die letzten europĂ€ischen UrwĂ€lder

Weniger als ein Prozent aller europäischen Wälder vermitteln noch ihr ursprüngliches Aussehen und ihre biologische Vielfalt. In den rumänischen Karpaten existieren jedoch noch Wälder, die über Jahrtausende weitgehend oder komplett ohne Nutzungseinfluss waren. Die DBU unterstützt daher das Projekt “Virgin and old growth forests in Romania“ zur Ausweisung von Urwaldschutzgebieten in Rumänien, um diese letzten europäischen Urwälder langfristig zu sichern. In dem von der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg koordinierten Projekt kartieren und dokumentieren rumänische Wissenschaftler in den nächsten beiden Jahren mehrere 1 000 Hektar Wald, um sie in einem nationalen „Urwaldkatalog“ zu listen und an die zuständigen Behörden und Ministerien zu melden und so die gesetzlichen Vorgaben für ihren Schutz zu erfüllen.

Mehr zum Projekt sowie beeindruckende, von Drohnen erstellte Videos unter: https://www.hs-rottenburg.net/aktuelles/aktuelle-meldungen/detail/artikel/bedrohte-wildnis-unterwegs-in-rumaeniens-urwaeldern/

SchutzwĂŒrdig: Die letzten europĂ€ischen UrwĂ€lder in RumĂ€nien

Ehemaliger Kurator lehrt an Harvard UniversitÀt

DBU-Community weltweit: Prof. Hans Helmut Kotz, Mitglied des Kuratoriums und Vorsitzender des DBU-Anlageausschusses von 2008 bis 2010, unterrichtet seit 2010 im Herbstsemester im Economics Department der Harvard Universität in Boston. Er ist dort auch Resident Fellow am Center for European Studies und für das European Economic Policy Forum zuständig. Harvard ist wie andere US-Top-Universitäten sehr  selektiv. Nur 5 % der Bewerber werden unabhängig von den finanziellen Möglichkeitenm zugelassen. Die Anforderungen an die Studierenden sind hoch, die Studienbedingungen allerdings auch herausragend. Der Lehre kommt ein hoher Stellenwert zu. Viele Kurse sind kleiner als deutsche Schulklassen. Die Harvard-Absolventen sind derzeit besonders begehrt beim Arbeitgebern wie google, facebook oder Microsoft aber auch bei fintechs. In der übrigen Zeit des Jahres engagiert sich Prof. Kotz als Programmdirektor des SAFE Policy Centers der Goethe Universität Frankfurt und unterrichtet an der Universität Freiburg.

Prof. Hans Helmut Kotz

Publikationen: KongressbroschĂŒre des Jugendkongresses BiodiversitĂ€t 2017

Die Kongressbroschüre des Jugendkongresses Biodiversität 2017 ist veröffentlicht! Die drei Kongress-Tage vom 9. bis 11. Juni 2017 in Osnabrück wurden vom Dokuteam in Wort und Bild auf 50 Seiten festgehalten und liegen nun als mehrseitige Broschüre barrierearm als Dokument vor. Die Broschüre ist kostenlos bei der DBU-Geschäftsstelle zu beziehen oder steht zum Download bereit.

Terminvorschau

Ökosystemleistungen und die EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL)

Am 6. Februar 2018 beleuchtet die Veranstaltung »Ökosystemleistung und WRRL«, organisiert vom Landesverband Nordrhein-Westfalen der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA), dem Verein Bergische WasserkompetenzRegion :aqualon e. V. und der DBU, den aktuellen Stand der Arbeiten und Erkenntnisse im Bereich des Gewässerschutzes zum Themenkomplex Ökosystemleistung und Wasserrahmenrichtlinie. Zielgruppe der Veranstaltung sind Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Praxis und Verwaltung. Veranstaltungsort ist das DBU Zentrum für Umweltkommunikation in Osnabrück. Anmeldungen und Informationen unter: www.dwa-nrw.de