DBU aktuell Nr. 7/8 | Juli/August 2014

Informationen aus der Fördertätigkeit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt

Nachhaltige Landwirtschaft – Vom Leitbild zum konkreten Handeln

Anlässlich der diesjährigen Sommerakademie hat die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) eine Erklärung zur Nachhaltigen Landwirtschaft veröffentlicht, die nachfolgend im Originalwortlaut wiedergegeben wird:

Die gegenwärtige Landwirtschaft, die adäquat zu anderen Teilen der Gesellschaft den technischen Fortschritt nutzt und entsprechende Effizienzsteigerungen aufzuweisen hat, wird dafür in Teilen der Öffentlichkeit als industrialisierte Landwirtschaft stark kritisiert. Eine klare Trennung zwischen sachlich gerechtfertigten Kritikpunkten und emotional motivierten Meinungen scheint derzeit kaum möglich. Für die Zukunft mit einem allseits anerkannten Leitbild einer Nachhaltigen Entwicklung ist es deshalb von großer Bedeutung, die Nachhaltigkeitsdefizite der Landwirtschaft klar zu benennen, sachlich fundierte Ziele zu definieren und praktikable Lösungsansätze für eine nachhaltige Landwirtschaft zu erarbeiten.

Von nachhaltiger Landwirtschaft sprechen wir, wenn im globalen Maßstab und über Generationen hinweg betrachtet die Nahrungsmittelversorgung und Nahrungsmittelqualität aller Menschen gesichert ist und die Produktivität der Böden und die Artenvielfalt dauerhaft erhalten werden. Dazu gehört auch, dass Umweltbelastungen auf ein unvermeidbares Maß reduziert sind, Tiere artgerecht gehalten werden, die ökonomische Existenzfähigkeit landwirtschaftlicher Betriebe sichergestellt ist und die in der Landwirtschaft tätigen Menschen gerechte und zufriedenstellende Lebensbedingungen im Kontext ihrer Gesellschaft vorfinden. Aus ethischer Sicht unstrittig ist die Rangfolge der Nutzungen.

Nahrungsmittel haben Vorrang vor Futtermitteln, diese vor der stofflichen und schließlich der energetischen Nutzung von Biomasse. Fast überall auf der Welt ist die Landwirtschaft noch mehr oder weniger weit von diesem Leitbild entfernt. Die abnehmenden Nährstoffgehalte vieler Böden in Afrika, die Versalzung und übermäßige Nutzung fossiler Wasserreserven in ariden Gebieten und die Stickstoffüberschüsse in Ostasien sind Beispiele dafür. In Mitteleuropa, einer im globalen Maßstab günstigen Region für Landwirtschaft, sind der Artenrückgang in der Agrarlandschaft und die Stickstoffüberschüsse bei der konventionellen Bewirtschaftung als wichtigste Nachhaltigkeitsdefizite zu nennen. Aber auch der Ökolandbau, der bei diesen Kriterien die Anforderungen der Nachhaltigkeit sehr gut erfüllt, hat bisher ungelöste Nachhaltigkeitsprobleme in Form systembedingter Rückgänge der Phosphor- und Kaliumgehalte der Böden und der ungenügenden Flächeneffizienz, die bei stärkerer Ausdehnung zu Lasten bisher nicht genutzter Naturlandschaften ginge.

Mit Blick in die Zukunft steht die globale Landwirtschaft vor einer großen Herausforderung. Einer global stark steigenden Nachfrage nach Nahrungsmitteln mit hohen Ansprüchen an Qualität und günstigen Preisen und gleichzeitig steigendem Bedarf nach Futtermitteln sowie nach Rohstoffen zur industriellen und energetischen Nutzung stehen weltweit nur begrenzte Flächenressourcen gegenüber.

Aus Nachhaltigkeitsgründen kommt ein Landnutzungswandel, d. h. die Umwandlung von Flächen mit natürlichen Ökosystemen (Regenwälder, Savannen, Moore) aufgrund der damit einhergehenden Freisetzung von Treibhausgasen und der negativen Wirkungen auf die Biodiversität nicht in Frage.

Die Konsequenz daraus ist, diesen zusätzlichen Bedarf auf den heute existierenden landwirtschaftlichen Flächen zu befriedigen und gleichzeitig schädigende Wirkungen auf Wasser, Boden, Luft, Arten und Biotope auf ein dauerhaft tragfähiges Maß zu reduzieren. Diese enorme Aufgabe kann nur durch eine nachhaltige Landwirtschaft bewältigt werden, die in der erforderlichen Form bisher nur in Konturen erkennbar und folglich möglichst schnell zu entwickeln ist. Sie wird sich durch hohe Erträge bei gleichzeitiger Einhaltung anspruchsvoller Nachhaltigkeitsstandards auszeichnen müssen. Eine Lösung ohne die Zuhilfenahme des biologischen und technischen Fortschritts ist nicht vorstellbar.

Handlungsbedarf

Dazu ist es erforderlich, zunächst ein umfassendes Bewertungssystem der Nachhaltigkeit zu entwickeln und zur breiten Anwendung zu bringen: faktenbasiert, transparent und in aggregierter Form auch für Verbraucher verständlich und nutzbar. Das gilt insbesondere für Kriterien der artgerechten Haltung von Tieren. Die heute üblichen Produktionsverfahren sind einer Nachhaltigkeitsbewertung zu unterziehen und je nach Notwendigkeit Schritt für Schritt weiterzuentwickeln, unter verantwortlicher Nutzung des technischen Fortschritts. Der Festlegung der Nachhaltigkeitsziele ist ein breit angelegter gesellschaftlicher Diskussionsprozess voranzustellen.
Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt sieht vor dem Hintergrund der Tagung für Deutschland und die EU folgende konkrete Handlungsfelder, von denen einige auch Handlungsfelder der DBU-Förderung sind bzw. werden sollten:

1. Landnutzungswandel: Ein weiterer Landnutzungswandel ist weitestgehend zu beschränken. Das gilt global, indem möglichst kein Naturland in Agrarland umgewandelt wird. Auf nationaler Ebene ist der Flächenumfang von Grünland und Ackerland stabil zu halten; bei notwendiger Umwandlung in Siedlungsflächen ist der Saldo durch Rekultivierung vollständig auszugleichen. Dazu bedarf es auch überregionaler Ansätze des Flächenmanagements.

2. Artenrückgang in Agrarlandschaften: Vor allem die Vereinheitlichung der Bewirtschaftung von Flächen in Zeit und Raum zur Optimierung der Erträge reduziert die Lebensraumvielfalt von Agrarlandschaften und damit auch die Artenvielfalt. Es sind gemeinsam mit den Bewirtschaftern praktikable Lösungen zu erarbeiten, die in Summe zu einer Stabilisierung der Populationen typischer Arten der Agrarlandschaften führen. Ein Ansatzpunkt wäre die lokale Optimierung der demnächst verpflichtend vorgegebenen Greening- und Agrarumwelt-Maßnahmen.

3. Tierhaltung: Für die wichtigsten Haltungsformen für Nutztiere sind Nachhaltigkeitsbewertungsverfahren zu entwickeln. Vor allem sind tiergerechte und gleichzeitig emissionsarme Ställe zu entwickeln (Ställe der Zukunft).

4. Verminderung der Verluste reaktiver Stickstoffverbindungen: Die in der Tierhaltung anfallenden organischen Dünger sind eine wesentliche Quelle für Stickstoffemissionen, die weitreichende ökologische Wirkungen (Eutrophierung, Versauerung, Minderung der Biodiversität) nach sich ziehen. Diese Verluste sind nach heutiger Erkenntnis nur durch eine kontinuierliche und zeitnahe Aufbereitung der Exkremente sowie eine anschließende pflanzenbedarfsgerechte Verwendung der Nährstoffe zu vermeiden. 

5. Nährstoffkreisläufe: Ohne die konsequente Rückführung der in den Nahrungsmitteln enthaltenen Nährstoffe, d. h. deren Rückführung aus urbanen Räumen, können Landwirtschaft und Ernährung nicht nachhaltig sein. Hier bedarf es umfassender Verfahrensänderungen bei der Aufarbeitung von organischen Abwässern und Abfällen aller Art. Die Rückführung darf sich nicht auf das Phosphat beschränken, sondern sollte letztlich alle Pflanzennährstoffe einschließlich Stickstoff umfassen. Voraussetzung für die Nährstoffrückführung ist die Eliminierung der Schadstoffe.

6. Grünlandnutzung: Die Grünlandnutzung ist je nach Zielsetzung stärker zu differenzieren in Dauergrünland zur Bereitstellung hochwertiger Futtermittel und in Extensivgrünland mit vorrangiger Naturschutzzielsetzung. Beide Ziele sind erfahrungsgemäß auf einer Fläche nicht gleichzeitig erreichbar, wohl aber in räumlicher und betrieblicher Verzahnung. Entsprechende Pilotvorhaben sind zu entwickeln.

7. Verbraucherinformation: Die Konsumenten von Nahrungsmitteln können sich nur dann in Richtung Nachhaltigkeit orientieren, wenn sie Zugang zu fundierten Nachhaltigkeitsinformationen über die angebotenen Produkte haben. Dementsprechend sind einfache, aber aussagekräftige Konzepte für die Darstellung wichtiger Indikatoren der Nachhaltigkeit zu entwickeln und zu erproben.
Hochrangig besetzte Abschlussdiskussion der Sommerakademie, u.a. mit Abgeordneten des Bundestages: (v.l.) Friedrich Ostendorff (Bündnis 90/Die Grünen), Johannes Röring (CDU), Hubertus von Daniels (DLG), Dr. Kirsten Tackmann (Die Linke), Dr. Matthias Miersch (SPD), Prof. Dr. Folkhard Isermeyer (v. Thünen-Institut)
Fast ĂĽberall auf der Welt ist die Landwirtschaft noch mehr oder weniger weit vom Leitbild der Nachhaltigkeit entfernt.

20. Internationale Sommerakademie der DBU

Die 20. Internationale Sommerakademie der DBU, die vom 30. Juni bis 3. Juli 2014 in St. Marienthal/Ostritz stattfand, stand ganz im Zeichen der »Nachhaltigen Landwirtschaft« (siehe dazu Seite 1 und 2).

Rund 140 Teilnehmer, darunter die DBU-Kuratoren Undine Kurth und Dr. Matthias Miersch sowie zahlreiche hochrangige Fachleute aus Landwirtschaft, Tierhaltung, Pflanzenbau, Verbraucherschutz, Ernährungswissenschaft, -wirtschaft und Marketing, befassten sich mit den Herausforderungen einer zeitgemäßen Agrarwirtschaft – lokal und global. Einen hervorragenden fachlichen Einstieg boten Prof. Joachim von Braun, Zentrum für Entwicklungsforschung, Bonn zu dem Thema »Globale Herausforderungen bei der Nahrungs- und Futtermittelproduktion « und StS a.D. Alexander Müller, IASS Potsdam, der sich mit der »Fläche als knappes Gut und globalen Nutzungskonkurrenzen « befasste. Zudem stellte Prof. Olaf Christen, Universität Halle-Wittenberg, aktuelle Methoden der Nachhaltigkeitsbewertung vor.

Quer durch alle Arbeitskreise, Fachvorträge, Exkursionen und Diskussionen auch mit einem Kreis von Bundestagsabgeordneten aus dem für das Thema federführenden Agrarausschuss zogen sich wiederkehrende Themenschwerpunkte, die hier kurz zusammengefasst dargestellt sind: • Auch wenn Deutschland global gesehen nur einen vergleichsweise geringen Anteil an der weltweiten landwirtschaftlichen Produktion hat und insofern nur bedingt Einfluss auf Änderungen der Produktionsweisen zu mehr Nachhaltigkeit nehmen kann, kommt Deutschland insbesondere hinsichtlich Modellhaftigkeit, Innovationskraft und auch in Bildungsfragen eine Vorreiterrolle zu, die weltweit Beachtung findet.

• Ein nach wie vor ungelöster Zielkonflikt besteht hierzulande in puncto Flächenverbrauch, der immer noch zu hoch ist und stark zulasten der Landwirtschaft geht: Dringend sind Lösungen gefragt, wie mit der zunehmenden Nutzungskonkurrenz und den Flächenansprüchen der Bau- und Gewerbe- sowie Verkehrsentwicklung, der landwirtschaftlichen Produktion und der Notwendigkeit von Natur- und Landschaftsschutz nachhaltig umgegangen werden kann.

• Alle Glieder der Wertschöpfungskette von den Lieferanten der Vorprodukte bis zum Verbraucher, haben die Chance und die Verpflichtung mehr Nachhaltigkeit einzufordern und in ihrem Umfeld Realität werden zu lassen. Die  Diskussionsteilnehmer gewichteten Verantwortung und Einflussmöglichkeiten verschiedener Akteure der Kette allerdings durchaus unterschiedlich.

• Sehr interessant waren die Berichte aus den Betrieben. Die Landwirte zeigten, wie sie bereits verschiedenste Aspekte einer nachhaltigen Betriebssteuerung umsetzen. Gleichwohl gibt es noch Forschungs- und Entwicklungsbedarf. Konkrete Ansätze hierzu wurden sowohl für die Pflanzenproduktion als auch für die Tierhaltung herausgearbeitet, die auch für die DBU-Förderarbeit interessant sind.

Ergebnisse der Arbeitskreise

In vier Arbeitskreisen diskutierten die Teilnehmer Nachhaltigkeitsfragen der Themenfelder Pflanzenproduktion, Tierhaltung, Biodiversität sowie Ökonomie und Soziales. Im Komplex Pflanzenproduktion wurde deutlich, dass es bereits gute Instrumente und Indikatoren zur Bewertung der Nachhaltigkeit gibt, für eine breitere Anwendung aber bestehende Hemmnisse abgebaut werden müssen. Dies kann durch eine verbesserte Integration in Ausbildung, Studium und Beratung gelingen. 

Im Bereich Tierhaltung bestand Einigkeit darüber, dass die bestehenden Haltungssysteme in Richtung mehr Tiergerechtigkeit modifiziert werden müssen. Für die unterschiedlichen Produktionssysteme sind eigenständige Nachhaltigkeits-Leitbilder zu entwickeln. Nach Auffassung der Arbeitsgruppe Biodiversität erfordern die gegenwärtig ungünstigen Rahmenbedingungen verstärkte Anstrengungen für eine flächenspezifische Aufbereitung von Fachinformationen unter dem Stichwort »Mehr Wissen/Hektar«. In der gesamten Wertschöpfungskette sollte der Begriff Biodiversität verständlich aufbereitet werden.

Neben der Produktionstechnik sind in der Nachhaltigkeitsbewertung die ökonomischen und sozialen Kriterien von genauso hoher Bedeutung, so das Fazit der entsprechenden Arbeitsgruppe. Für ihren langfristigen Bestand müssen landwirtschaftliche Unternehmen rentabel und liquide sein, gleichzeitig sind gesetzliche Mindeststandards einzuhalten. Daher gilt es, Lebensmitteln wieder mehr »Wert«-Schätzung entgegen zu bringen und damit eine faire Preisgestaltung zu ermöglichen.
Die 20. internationale Sommerakademie der DBU in St. Marienthal/Ostritz stand ganz im Zeichen der "Nachhaltigen Landwirtschaft":

Ministerin legt Grundstein fĂĽr Naturerbe-Neubau

undesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks (Mitte) und DBU-Generalsekretär Dr. Heinrich Bottermann (links) legten Mitte Juni symbolisch den Grundstein für den Neubau der DBU Naturerbe GmbH auf dem Stiftungsgelände in Osnabrück. Hendricks betonte dabei, die Naturerbe-Tochter der DBU stehe für fachliche, administrative und ökonomische Leistungsfähigkeit. Geschäftsstelle, Generalsekretär und Kuratorium hätten beim Nationalen Naturerbe auch den Mut bewiesen, neue Akzente zu setzen, neue Aufgaben zu übernehmen und neue Strukturen zu schaffen. Mit dem Bau des Gebäudes und seiner Bestimmung werde deutlich, wie nah Umwelt und Bau miteinander verbunden seien. Das energetisch vorbildliche Holzgebäude im Passivhausstandard mit einer Bruttogeschossfläche von rund 1.800 Quadratmetern soll neben seiner Funktion als Verwaltungsgebäude der DBU-Tochter künftig auch die DBU-eigenen Ausstellungen beherbergen. Rund sechs Millionen Euro sind für den Bau veranschlagt, der voraussichtlich 2015 bezugsfertig sein wird.

Gedankenaustausch mit Umweltpreisträgern

Knapp 30 Träger und Trägerinnen des Deutschen Umweltpreises kamen Mitte Juni im DBU Zentrum für Umweltkommunikation in Osnabrück zusammen, um mit der DBU-Geschäftsleitung Möglichkeiten einer verstärkten Zusammenarbeit auszuloten. DBU-Generalsekretär Dr. Heinrich Bottermann dankte den Preisträgern für ihre grundsätzliche Kooperationsbereitschaft und informierte über den aktuellen Stand der Arbeiten in der DBU-Geschäftsstelle. Für den besseren Austausch untereinander schlug Bottermann unter anderem die Schaffung eines geschützten Online-Bereichs für Umweltpreisträger auf der DBU-Internetseite vor. Breite Zustimmung fand ferner der Vorschlag, das anlässlich der Verleihung des Deutschen Umweltpreises stattfindende und vom Rat der Umweltpreisträger gestaltete Symposium auch in Zukunft fortzuführen. In diesem Jahr findet die Veranstaltung am 25. Oktober in Kassel statt und wird sich wegen der großen Bedeutung des Themas erneut mit der „Energiewende“ befassen.

Ehemaliger DBU-Stipendiat ausgezeichnet

Dr. Patrick Jochem (Bild), von 2006 bis 2008 DBU-Stipendiat, erhielt im Mai 2014 den Ökologiepreis der Sigrid-und-Viktor-Dulger-Stiftung für seine Dissertation „A CO2 Emission Trading Scheme for German Road Transport“. In seinen Arbeiten zeigt Dr. Jochem die weitreichenden Möglichkeiten der positiven Klimabeeinflussung durch Verkehrsentwicklung und -lenkung auf. Das von Dr. Jochem entwickelte Modell ermöglicht es, die Zusammenhänge von Emissionsziel, Kraftstoffnachfrage und Zertifikatepreisen in intra- oder intersektoralen Zertifikatehandelssystemen zu simulieren. Der Preisträger ist seit 2012 ist leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter am Karlsruhe Service Research Institute.

Tagung: Energiefragen rund ums Krematorium

Eine zweitägige Fachtagung mit dem Titel „Krematorium – Emission und Energie“ findet am 22./23. September 2014 im DBU Zentrum für Umweltkommunikation (Osnabrück) statt. Angesprochen sind alle, die sich mit Planung, Bau, Finanzierung und Betrieb von Krematorien beschäftigen. Der Teilnehmerbetrag beläuft sich auf 290.- Euro. Anmeldeschluss ist der 15. September. Das ausführliche Programm und weitere Infos finden sich unter:

www.dbu.de/135.html

Publikationen: Körpersprache der Bäume

Umweltpreisträger Prof. Dr. Claus Mattheck hat mit Klaus Bethge und Karlheinz Weber ein neues Werk über „Die Körpersprache der Bäume“ verfasst. Auf 548 reich bebilderten Seiten berichtet Baumforscher und -liebhaber Mattheck über die Biomechanik der Bäume, Baumveteranen und Baum-Exoten, Baum-Krankheiten und Schädlingsbefall. Jeweils umfangreich illustriert und textlich erläutert bietet das Kompendium reiches Anschauungsmaterial für Spezialisten wie interessierte Laien. Karlsruher Inst. für Technologie - Campus Nord, ISBN 978-3-923704-86-6, Preis: 91,59 Euro. Näheres siehe:

www.fabibook.de