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DBU aktuell – Nr. 4 | April 2007

Informationen aus der FördertÀtigkeit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt

DBU-Kampagne »Haus sanieren – profitieren« erfolgreich gestartet

Erfolgreich ist der Start der neuen, bundesweiten Info- und Beratungskampagne der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) »Haus sanieren – profitieren« Ende März über die Bühne gegangen. Anders als bei Verbraucherzentralen, Handwerkern oder Architekten, wo Auskunft in der Regel nur auf Nachfrage erhältlich ist, bekommen Hausbesitzer bei dieser Kampagne Informationen zur energetischen Gebäudesanierung kostenlos und aus erster Hand. Und zwar dann, wenn Bauhandwerker, Zimmerer, Dachdecker, Maler, Heizungsinstallateure und Schornsteinfeger, allesamt Kooperationspartner von »Haus sanieren – profitieren«, beim Verbraucher im Haus zu tun haben. Sie begutachten das Eigenheim, machen einen kurzen, unverbindlichen Energie-Check und überreichen dem Hausbesitzer eine Broschüre mit Hinweisen zu den nächsten Sanierungsschritten. Das Ganze soll nicht länger dauern als eine halbe Stunde.

Medien & Infos

Gaben den Startschuss fĂŒr die DBU-Kampagne »Haus sanieren – profitieren« in OsnabrĂŒck (v. l.): HandwerkskammerhauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer Dr. Heinz-Gert Schlenkermann, PrĂ€sident der Handwerkskammer OsnabrĂŒck-Emsland Karl-Heinz BrĂŒnger, Niedersachsens MinisterprĂ€sident und Schirmherr der Kampagne Christian Wulff sowie DBU-GeneralsekretĂ€r Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde.

Die DBU gibt dem Hausbesitzer damit einen Leitfaden an die Hand, wie ein Haus am wirkungsvollsten Schritt für Schritt energetisch saniert werden kann. Immerhin sind von den rund 15 Millionen Ein- und Zweifamilienhäusern in Deutschland etwa 12 Millionen vor 1984 gebaut worden und zu großen Teilen sanierungsbedürftig. Schon heute verbraucht eine Durchschnittsfamilie 80 % ihrer Energie im Haushalt fürs Heizen. »Privathäuser verbrauchen sogar noch mehr Energie als die Industrie hierzulande«, weiß der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland, Dr. Heinz-Gert Schlenkermann. Mit zusätzlichen Dämmungen, neuen Fenstern oder einer modernen Heizungsanlage ließe sich das ändern: »Ältere Häuser könnten nach der Sanierung bis zu 70 % weniger Energie verbrauchen«, so der Hauptgeschäftsführer. Ein lohnendes Geschäft für den Hausbesitzer und die Sanierungsbranche. Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff, Schirmherr der Kampagne, hält die Initiative nicht zuletzt deshalb für »überaus sinnvoll, weil sie sicherlich dazu beitragen wird, die Zahl der Sanierungen deutlich zu erhöhen«.

Bevor „»Haus sanieren – profitieren« bundesweit umgesetzt wird, plant das Projektteam eine umfassende Pilotphase. »Dazu werden die in Zusammenarbeit mit den Handwerkskammern Osnabrück-Emsland und Münster erarbeiteten Materialien und Schulungsinhalte ausführlich getestet«, erläutert DBU-Generalsekretär Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde. Den äußeren Rahmen für den Kampagnenstart bildete die diesjährige Energiemesse (24./25. März) im Zentrum für Umweltkommunikation. Sie war mit 8.500 Besuchern ebenso erfolgreich wie der Kampagnenstart selbst. »Es kamen mehr als doppelt so viele Menschen zur Energiemesse wie im vergangenen Jahr«, bestätigte Organisator Peter Band von Public Entertainment. Nicht nur die Anzahl, sondern auch die Qualität der Anfragen beeindruckte die 55 Aussteller aus der Region.

Mehr Infos unter: www.sanieren-profitieren.de 

Die Eisblockwette zum Kampagnenstart soll deutlich machen, wie wichtig es ist, seine Immobilie gut zu isolieren.

Energetisch optimierte Feuerbestattung

In Deutschland werden ca. 130 Krematorien betrieben. Gegenstand des Projektes des Gewerblichen Institutes für Fragen des Umweltschutzes (Umweltanalytik Saalfeld) war die technologische und verfahrenstechnische Untersuchung von Einäscherungsprozessen an bestehenden Öfen mit dem Ziel, Ursachen und Einflussmöglichkeiten auf die Kohlenmonoxid-Emissionen zu erkennen und sowohl die CO-Emissionen als auch den Primärenergieverbrauch zu senken. Im Ergebnis wurden umfangreiche verfahrenstechnische Erkenntnisse beim Prozess der Feuerbestattung gewonnen.

Daraus wurde ein Konzept entwickelt, um bestehende Ofenarten und Feue­rungsanlagen durch eine neuartige Steuerung des Einäscherungsprozesses und der Luftzufuhr zu optimieren. Durch das neue Verbrennungskonzept können Emissionen vermieden und rund 50 bis 70 % des Primärenergieeinsatzes eingespart werden. Weiterhin erhöht es die Betriebs- und Anlagensicherheit. In einem Anschlussprojekt wird erstmals eine Feuerungsanlage umgebaut und versuchsartig betrieben, die mit der neuen Steuerungs- und Luftzufuhrtechnik der Umweltanalytik Saalfeld ausgestattet ist. Hierfür stellt ein städtisches Krematorium die erforderliche Infrastruktur zur Verfügung. Die Ergebnisse sind auf alle gasbetriebenen Krematorien übertragbar.

MessgerĂ€te- und Steuerzentrale der neuartigen Verbrennungstechnik fĂŒr EinĂ€scherungsanlagen.

Schwarz-Erle zur Renaturierung von Niedermooren geeignet

Arndt-Universität (Greifswald) in Kooperation mit der Landesforstanstalt Mecklenburg-Vorpommern war es, Standortvoraussetzungen und ökonomische Bedingungen für eine umweltverträgliche Erlenwertholzproduktion zu klären. Untersucht wurden das Erlenwachstum und Torfbildungsraten auf unterschiedlichen Standorten, insbesondere der Einfluss des Wasser­haushalts sowie die damit verbundenen Umweltwirkungen. Die umfangreichen Ergebnisse zeigen, dass Erlenbestände im halbnassen Standortspektrum bei ausreichender Grundwasserzügigkeit gute Wuchsleistungen erzielen und zugleich den Torfkörper schonen.

Auf staunassen Standorten mit langem und hohem Überstau sind hingegen nur mäßige Ertragsleistungen zu erwarten. In der Nähe von Brudersdorf bei Demmin wurden verschiedene Pflanzverfahren auf einer Versuchsfläche im Trebeltal getestet. Dabei hat sich die Anlage von Erlenkulturen auf Kleinrabatten bei hohem Grundwasserstand besonders bewährt. Die standortkundlichen Auswertungen führten zu einer verfeinerten Klassifizierung von Erlenwaldgesellschaften. Aus volkswirtschaftlicher Sicht ist festzuhalten, dass die Aufforstung mit Schwarz-Erlen bei wiedervernässten Niedermooren eine ökologisch und ökonomisch sinnvolle Option der langfristigen Nutzung und Entwicklung dieser Flächen sein kann.

Gegend um Brudersdorf vor der WiedervernÀssung

Uferzone umweltvertrÀglich restituiert

Der 105 ha große »Neue Garten« am Heiligen See in Potsdam wurde unter Friedrich Wilhelm II. ab 1787 angelegt. Der malerisch im Zentrum des Parks liegende Heilige See war schon immer ein beliebtes Ausflugsziel und wurde spätestens in den 1980er Jahren eine der wichtigsten inoffiziellen Badestellen Potsdams. Die intensive Nutzung durch Menschen und vor allem Hunde hat deutliche Spuren hinterlassen: Insbesondere das westliche und nördliche Ufer war im Jahr 2003 stark abgespült. An einigen Stellen verlief das Ufer um fast zwei Meter hinter der ursprünglichen Linie, wobei das historische Profil völlig verloren ging. In einigen Bereichen drohte die inzwischen steile Böschung weiter abzurutschen. Der Verlust größerer Teile der gestalteten Uferzone und wichtiger wassernaher Vegetationsbereiche wäre die Folge gewesen.
Durch die Sanierungsmaßnahmen konnte ein Abschnitt des historischen Uferverlaufes am Heiligen See wiederhergestellt werden.

Durch eine unter dem Wasserspiegel eingebrachte Berme aus drei Steinwalzen in Kombination mit dem landseitigen Einbau von Erosionsschutz- und Röhrichtmatten konnte die wiederhergestellte Uferlinie auf einer Länge von 200 m nachhaltig stabilisiert werden. In dieser durch die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg entwickelten Lösung wurden bereits bepflanzte Walzen und Matten eingesetzt. Das ermöglichte die schnelle Wiederherstellung der ursprünglichen Uferflora. Schon jetzt ist die Praxistauglichkeit der Maßnahme deutlich sichtbar, obwohl das Parkgelände nach wie vor stark frequentiert ist. Das Vorhaben stellt somit für ähnlich gelagerte Fälle eine Musterlösung dar.

Bessere Raumluft fĂŒr ÖkoholzhĂ€user

Verschiedene Holzbauten wiesen bei Messungen zu raumlufthygienischen Verhältnissen Probleme auf: Die ökologische Zielsetzung der Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen, natürlichen Oberflächen und modernen Holzwerkstoffen konnte in diesen Beispielen mit den gesundheitlichen Erfordernissen an die Raumluftqualität nicht in Einklang gebracht werden. Zwar existieren wissenschaftliche Erkenntnisse, Messmethoden und Orientierungswerte in diesem Zusammenhang.

Für kleine und mittelständische Unternehmen der Holzbaubranche indes fehlten bislang operativ nutzbare Informationen, mit denen die Herstellung von gesundem Wohnraum sichergestellt werden kann. In einem Projekt zur Qualitätsentwicklung für ökologische Holzhäuser und Holzbaufachleute mit Schwerpunkt Bauschadensresistenz und Raumlufthygiene entwickelte die Projektentwicklungs- und Beratungsgesellschaft Q3 Welt der Lebensqualität KG (Freiburg) gemeinsam mit der Zimmerei Grünspecht (Freiburg), der Neuen Baukultur (Hamburg) und weiteren Partnern erstmals einen Standard für die Innenraumluftqualität von Holzhäusern. Damit wurden Maßstäbe für viele Bauvorhaben gesetzt, bei denen zwar durchweg zulässige Baustoffe eingesetzt werden, im Resultat dennoch unzumutbare Luftqualitäten festzustellen waren.

Durch die Ermittlung von vorhandenen Daten und ihre Zusammenführung sowie durch die praktische Umsetzung von zwei Modellprojekten in Freiburg und Hamburg wurde eine umfassende und praxisorientierte Arbeitsanleitung zu einem ökologischen und wohngesunden Holzbau mit einem Maximum an nachhaltigen Baustoffen möglich. Das Projekt trug durch den Beweis der Planbarkeit gesunden Lebensraums zu wachsendem Vertrauen der Verbraucher in ökologische Bauprodukte bei und förderte die positiven Umweltwirkungen dieser Produktlinien.

Die im Projekt erarbeiteten Informationen sind abrufbar unter: www.sentinel-haus.com

Die InnenraumluftqualitĂ€t in ÖkoholzhĂ€usern lĂ€sst sich jetzt verbessern.
Hierzu liegt neuerdings eine praxisorientierte Arbeitsanleitung vor.

40 Prozent weniger Kohlendioxid-Ausstoß durch Erdgasmotor

Auf den Verkehrssektor entfallen nahezu 30 % des Endenergieverbrauchs, dabei der größte Teil auf den Straßenverkehr. Gleichzeitig ist der Straßenverkehr die größte Emissionsquelle bei einer Reihe von Luftschadstoffen. Um den Energieverbrauch zu reduzieren, ist die weitere Optimierung der im Verkehrsbereich eingesetzten Antriebsaggregate notwendig. Darüber hinaus können die Emissionen – insbesondere die energiebedingten Kohlendioxid-Emissionen – durch den Einsatz alternativer Kraftstoffe reduziert werden. Als besonders wirkungsvolle Möglichkeit hat sich hier die Nutzung von Erdgas erwiesen.

Im Rahmen eines For­schungsvor­habens hat die Meta Motoren- und Energie­technik GmbH (Herzogenrath) einen innovativen Erdgasmotor entwickelt. Dieser ist durch die Kombination einer vollvariablen Ventilhubsteuerung und Abgasturboaufladung gekennzeichnet. So ist es möglich, hier mit einem Ottomotor mit 1,4 l Hub­volumen Leistungskennwerte vergleichbar einem 2,2 l Benzinmotor zu erreichen.

Anhand umfangreicher Prüfstandsuntersuchungen konnte nachgewiesen werden, dass der innovative Erdgasmotor einen sehr niedrigen spezifischen Verbrauch im gesamten Kennfeld aufweist und insbesondere im höheren Lastbereich das Niveau eines Dieselmotors erreicht. Im Vergleich zu dem 2,2 l Benzin-Referenzmotor ergibt sich ein Verbrauchsvorteil von 15 bis 28 %. Da es sich beim Erdgas um einen kohlenstoffarmen Kraftstoff handelt, ergaben Prüfstandsmessungen für das betrachtete Fahrzeug der Kompaktklasse, dass die Kohlendioxid–Emissionen sogar um etwa 40 % niedriger liegen als beim Benzin­referenzfahrzeug.

www.metagmbh.de

PrÀsentation des Erdgasmotors auf dem Wiener-Motoren-Symposium 2006

News aus Kuratorium und GeschÀftsstelle

Zufriedene Terratec-Aussteller

Hohen Besuch empfing ZUK-Projektleiter Ulf Jacob (rechts) anlässlich der diesjährigen Terratec (5.-8. März) in Leipzig auf dem Messestand der DBU: Neben Delegationen aus dem gastgebenden Sachsen und dem Bundesumweltministerium interessierte sich der Premierminister der Republik Baschkortostan R.I. Bajdawletow (links) für die Arbeit der weltgrößten Umweltstiftung. Den positiven Eindruck des DBU-Stand­personals sowie der DBU-Mitaussteller von der Umweltmesse in Leipzig unterstreicht auch die Messe­statistik: Mit 575 Ausstellern aus 21 Ländern (2005: 553 Aussteller aus 16 Ländern) verzeichnete nicht nur die Angebotsseite ein Plus. In diesem Jahr stieg auch die Zahl der Besucher wieder leicht auf 12.500 an.

Hohen Besuch empfing ZUK-Projektleiter Ulf Jacob (rechts) anlĂ€sslich der diesjĂ€hrigen Terratec (5.-8. MĂ€rz) in Leipzig auf dem Messestand der DBU: Neben Delegationen aus dem gastgebenden Sachsen und dem Bundesumweltministerium interessierte sich der Premierminister der Republik Baschkortostan R.I. Bajdawletow (links) fĂŒr die Arbeit der weltgrĂ¶ĂŸten Umweltstiftung.

»Umwelt baut Brücken« jetzt UN-Dekadeprojekt

Aus den Händen von Dr. Verena Metze-Mangold (Mitte), Vizepräsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission, und Prof. Dr. Gerhard de Haan (2. v. r.), Vorsitzender des Nationalkomitees der UN-Dekade, nahmen Vertreter des Projekts »Umwelt baut Brücken« die offizielle Anerkennung als UN-Dekade-Projekt »Bildung für nachhaltige Entwicklung« entgegen. Über die Auszeichnung freuen sich (v. l.): Dr. Norbert Hilger, Projektleiter IZOP-Institut (Aachen), IZOP-Geschäftsführer Peter Brand und ZUK-Mitarbeiter Stefan Rümmele. Das europaweit angelegte Programm »Umwelt baut Brücken«, bei dem Schüler in die Rolle von Journalisten schlüpfen, Umweltprojekte recherchieren und darüber in großen Tageszeitungen berichten, war am Tag der Auszeichnung Ende Februar auf der didacta in Köln auch mit einem kleinen Stand vertreten.

Mehr zum Projekt siehe unter: www.umwelt-baut-bruecken.de

Aus den HĂ€nden von Dr. Verena Metze-Mangold (Mitte), VizeprĂ€sidentin der Deutschen UNESCO-Kommission, und Prof. Dr. Gerhard de Haan (2. v. r.), Vorsitzender des Nationalkomitees der UN-Dekade, nahmen Vertreter des Projekts »Umwelt baut BrĂŒcken« die offizielle Anerkennung als UN-Dekade-Projekt »Bildung fĂŒr nachhaltige Entwicklung« entgegen. Über die Auszeichnung freuen sich (v. l.): Dr. Norbert Hilger, Projektleiter IZOP-Institut (Aachen), IZOP-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Peter Brand und ZUK-Mitarbeiter Stefan RĂŒmmele.

Graslöwen-Website mit Relaunch

Internetseite des Graslöwen online gegangen. Sie trägt der veränderten Schwerpunktsetzung des Projekts Rechnung: Stand ehemals das Graslöwen TV im Mittelpunkt, geht es heute um die vielfältigen Bausteine der Initiative wie Club, Musical und Radio, die zur Fernsehpräsenz hinzugekommen sind. Deutlich stärker als bisher ist das in Kinder- und Erwachsenenbereich getrennte Angebot an das allgemeine DBU-Design angelehnt.

www.grasloewe.de

Publikationen

»Bioprocesses«
Das mit DBU-Unterstützung erstellte und vielbeachtete englischsprachige Fachbuch »Bioprocesses« beschreibt Methoden und Fallbeispiele für die Entwicklung und Implementierung nachhaltiger Bioprozesse. Es enthält hilfreiche Methoden zur Modellierung und Berechnung sowohl der ökonomischen als auch der ökologischen Aspekte biotechnologischer Prozesse und illustriert ihre Anwendung anhand zahlreicher Fallbeispiele.

Herausgegeben wurde das bei Wiley-VCH erschienene Buch von Elmar Heinzle, Arno P. Biwer und Charles L.Cooney.

316 Seiten
139,- Euro
ISBN 0-470-01559-4

Terminvorschau

Artenschutz im Wandel

Einen Überblick über den aktuellen Stand der Rechtsprechung und praktischen Anwendung des Artenschutzes in Planungs- und Genehmigungsverfahren wird eine eintägige Tagung im Zentrum für Umweltkommunikation (ZUK/Osnabrück) am Dienstag, 24. April 2007 geben. Weitere Beiträge liefern einen Ausblick auf die mit der kleinen Novelle des Bundesnaturschutzgesetzes verbundenen Änderungen im Artenschutz.

Der Teilnehmerbeitrag beträgt 48,- Euro.
Anmeldungen unter: c.tusche@dbu.de
Das ausführliche Programm findet sich unter: www.dbu.de/135.html

Aus der virtuellen Welt in die Natur

Das 15. Pfingstsymposium der Freunde und Förderer des Zentrums für Umwelt und Kultur (ZUK) Benediktbeuern wird in diesem Jahr in enger Kooperation mit der DBU am 24./25. Mai 2007 im ZUK Benedikt­beuern ausgerichtet. Häufig sind heute bei Kindern und Jugendlichen an die Stelle von Abenteuern in freier Natur Medienkonsum und ein teilweise exzessiver Gebrauch von Computer- und Konsolenspielen getreten. Die zentrale Frage lautet daher: Wie muss eine Umweltbildung aussehen, die Kinder von den Monitoren weglockt und wieder für Natur und Umwelt begeistern kann. Zu den vielen namhaften Referenten, die dieses hochbrisante Thema diskutieren, gehören u. a. der ehemalige Rektor des Internats Schloss Salem, Dr. Bernhard Bueb, der Natursoziologe Dr. Rainer Brämer sowie der Jugendkriminologe und Justizminister a. D. Prof. Dr. Christian Pfeiffer.

Der Teilnehmerbetrag für die Veranstaltung beläuft sich (inkl. Verpflegung) auf 50,- Euro (zzgl. Übernachtungskosten).
Anmeldungen bis 10. Mai an c.tusche@dbu.de
www.dbu.de/135.html

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