Vita Prof. Dr. Berndt Heydemann

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27. Februar 1930 in Kiel geboren.

· 1953: Promotion mit dem Dissertations-Thema "Agrarökologische Problematik"

· 1953 - 1956: Assistenten-Stipendium der "Deutschen Forschungsgemeinschaft": "Biozönotische Veränderungen im Agrarbereich unter dem Einfluss von Bodentypen und Anbauformen"

· 1956 - 1962: Aufbau des Fachgebietes "Biologische Küstenforschung/Angewandte Ökologie" am Zoologischen Institut der Christian Albrechts Universität Kiel

· 1960: Forschungsaufenthalte in Frankreich und Spanien zum Thema "Vergleichende Ökosystemforschung in Salzwiesen-Biotopen Südeuropas" (DFG-Förderung)

· 1964: Habilitation: "Die Entwicklung von Meer und Land - Freiland- und Laborexperimente zur Adaption der Organismen im Ebbe- und Flut-Bereich"

· 1964: Einrichtung des Fachgebietes "Küstenforschung" in der mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Kiel mit Förderung eines dreijährigen Forschungs-Programms der Volkswagenstiftung

· 1964: Berufung in die "Deutsche Gesellschaft für Photografie (DGPh)"

· 1967 - 1970: Forschungsaufenthalte in Polen und in der Tschechoslowakei

· 1970: Berufung zum Professor an der Universität Kiel, Leitung der Abteilung "Küstenforschung/Angewandte Ökologie" (Biologiezentrum)

· 1971 - 1973: Vorbereitung zur Gründung des Verbandes Hochschulen und Wissenschaften (VHW) sowie Leitung des Verbandes von 1973 - 1978 als Bundesvorsitzender und als Landesvorsitzender Schleswig-Holstein

· 1975 - 1977: Entwicklung und Aufbau sowie Präsentation von Ausstellungen in Kiew, Moskau und St. Petersburg zum Thema "Wissenschaftliche Photographie in Deutschland" in Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt, Bonn

· 1965 - 1980: Bestellung zur Übernahme der Mediziner- und Zahnmediziner-Ausbildung im Rahmen der Approbations-Ordnung für das Fach "Zoologie"

· 1978 - 1988: Mitglied des Akademischen Senats der Universität Kiel

· 1979 - 1983: Berufung in die Steuerungsgruppe des "Aktionsprogramms Ökologie" der Bundesregierung

· 1984: Präsident des Internationalen Kongresses für Entomologie, Hamburg

· 1980 - 1988: Durchführung von Forschungsprogrammen (u. a. zum Thema "Neue Waldschäden")

· 1988 - 1993: Minister für Natur, Umwelt und Landesentwicklung in Schleswig-Holstein (parteilos)

· 1994 - 1998: Koordinator für das interdisziplinäre aufzubauende Projekt "Ökologiezentrum" an der Universität Kiel

· 1998: Gründung der "Nieklitzer Ökologie- und Ökotechnologie-Stiftung (NICOL) als gemeinnützige Stiftung mit laufendem Hauptprojekt "Zukunftszentrum Mensch - Natur - Technik - Wissenschaft" (ZMTW)

Träger des Deutschen Umweltpreises 2005 der Deutschen Bundesstiftung Umwelt: Prof. Dr. Berndt Heydemann.