Nachahmer gesucht: DBU-Förderung fĂŒr ehrenamtliches Naturschutzengagement

Bewerbungen fĂŒr Multiplikationsförderung bis 31. MĂ€rz - DBU fördert pfiffige Naturschutzkonzepte mit 100.000 Euro - Chance fĂŒr kleine Initiativen
OsnabrĂŒck. Jemand hat eine gute Naturschutzidee. Zwei andere hören davon und denken: "Nachmachen!" Das Ergebnis: dreimal tatkrĂ€ftiges Engagement fĂŒr die Natur. Nach diesem Prinzip funktioniert die Multiplikationsförderung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Damit unterstĂŒtzt die DBU Initiativen, die eine mit dem Naturpreis MUNA - Mensch und Natur ausgezeichnete Idee aufgreifen. Der MUNA-Preis fĂŒr aktiven Naturschutz zeichnet Privatpersonen und Initiativen aus, die ehrenamtlich und aus eigener Motivation Projekte zur Erhaltung von LebensrĂ€umen sowie Pflanzen- und Tierarten in Gang gebracht haben. Ausgezeichnet werden auch Personen, die sich fĂŒr die Öffentlichkeitsarbeit im Naturschutz stark machen. Der Preis wird jĂ€hrlich im Herbst von "ZDF.umwelt",der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und der Firma Werner & Mertz verliehen. "Die sich jĂ€hrlich anschließende Multiplikationsförderung soll helfen, die guten Konzepte der MUNA-PreistrĂ€ger weiter zu verbreiten", sagt DBU-GeneralsekretĂ€r Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde. Noch bis zum 31. MĂ€rz können sich Nachahmer mit ihrem Projekt bei der DBU bewerben.

100.000 Euro fĂŒr Nachmacher

In den vergangenen Jahren wurden bundesweit bereits 102 Projekte im Rahmen der Multiplikationsförderung unterstĂŒtzt. Auch 2004 stellt die DBU hierfĂŒr wieder insgesamt 100.000 Euro zur VerfĂŒgung. "Insbesondere kleine Interessengemeinschaften, denen zur Realisierung ihrer Ideen oft die finanziellen Möglichkeiten fehlen, können von der Multiplikationsförderung profitieren", so Brickwedde.

Bewerbungsunterlagen fĂŒr die DBU-Multiplikationsförderung gibt es hier.
Ein Beispiel fĂŒr die Multiplikationsförderung: Das "Fledermauscamp" der Naturschutzjugend (NAJU) in ThĂŒringen. Unter fachkundiger Betreuung lernten die Kinder die unbekannte Welt der FledermĂ€use kennen. Foto: Tom John