Else wieder fast die Alte

Flussrenaturierung um Melle – DBU förderte Entwicklungskonzept mit rund 125.000 Euro

Melle. Die Natürlichkeit der Elseaue ist wieder in großen Bereichen hergestellt. Ein erster Teil des Renaturierungsprojektes ist abgeschlossen. An 29 Standorten wurden die Ufer erweitert, Feuchtbiotope angelegt. Anliegende Landwirte entschieden sich, ihre Flächen umweltschonend zu bewirtschaften. Für einige Fischarten unüberwindbare Stauwehre und Sohlabstürze wurden beseitigt. „Wir haben es geschafft, durch die Bündelung verschiedener Interessen ein kooperatives Naturschutzprojekt im eigenen Stadtgebiet auf den Weg zu bringen. Darin liegt die Vorbildfunktion unseres Elseprojektes“, erklärte abschließend Josefa Schmitz, die Umweltbeauftragte der Stadt Melle. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) unterstützte die Umsetzung mit rund 125. 000 Euro.

Verbände, Vereine und einzelne Helfer zogen an einem Strang

Ein Netzwerk aus Verbänden, Vereinen, Unternehmen und einzelnen Helfern war der Grundstock der Renaturierung der 1.200 Hektar großen Elseniederung. In eigenen Projekten oder einzelnen Maßnahmen entwickelte sich das Vorhaben zu einer Gemeinschaftsarbeit aller Beteiligten. „Hier ist es gelungen, durch Kooperation und intensive Kommunikation alle Partner für die Entwicklung eines Landschaftsraumes in ein Boot zu holen und für die Umsetzung es Elseprojektes zu motivieren“, stellte DBU-Generalsekretär Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde bei der Abschlussveranstaltung fest. 

Landschaftsführer informieren Besucher über Veränderungen

Neben der Wiederherstellung des natürlichen Bildes der Elselandschaft wurden auch Landschaftsführer ausgebildet. Die Elseführer sollen die Besucher der Naturlandschaft begleiten und ihnen die ökologischen Veränderungen am Fluss näher bringen. 

Ansprechpartner für Fragen zum Projekt (AZ 21232): Josefa Schmitz, Umweltbeauftragte der Stadt Melle, Telefon: 05422/965278

Freuen sich ĂŒber die erste Etappe (v.l.nr.): Josefa Friederike Schmitz, Umweltbeauftragte Stadt Melle, Burckhardt Schleef, stellv. BĂŒrgermeister Stadt Melle, Karl-Heinz Wiechert, Vorsitzender der JĂ€gerschaft Melle, Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde (DBU), Hartmut Wippermann, Vorsteher des unterhaltungsverbandes Nr. 29 "Else".
Wohltat fĂŒr die Else: Die DBU unterstĂŒtzte die Renaturierung des Flusses bei Melle.

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