DBU sucht attraktive, ökologische Hallen fĂŒr Deutschen Umweltpreis

Nachhaltigkeitskodex der Veranstaltungswirtschaft Grundlage – Bewerbungen bis 31. MĂ€rz 2014

OsnabrĂŒck. Kaum ist der Deutsche Umweltpreis 2013 ĂŒber die BĂŒhne der OsnabrĂŒckHalle gegangen, ruft die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU), die die höchste unabhĂ€ngige Umweltauszeichnung Europas jĂ€hrlich vergibt, zum Wettbewerb um die Veranstaltungsorte fĂŒr die Jahre 2018 bis 2022 auf. „Attraktive Hallen mit einem ĂŒberzeugenden ökologischen Gesamtkonzept haben gute Chancen den Zuschlag zu bekommen“, sagt Felix Gruber, Organisator des Deutschen Umweltpreises. Neben dem ErfĂŒllen der technischen und rĂ€umlichen Grundanforderungen sollten sich die Bewerber an dem Nachhaltigkeitskodex der Veranstaltungswirtschaft „fairpflichtet“ orientieren. Ziel sei es, weitere Einrichtungen auf die ressourcensparenden ‚Green Meetings‘ aufmerksam zu machen, sie weiter zu etablieren und gemeinsam ein Zeichen fĂŒr nachhaltiges Handeln zu setzen. Die Bewerbungsformulare können bis zum 31. MĂ€rz 2014 eingereicht werden.

DBU will "Vorreiterrolle bei nachhaltigen Großveranstaltungen einnehmen"

Die DBU fördere nicht nur umweltfreundliche Projekte, sondern lege auch Wert darauf, eigene Veranstaltungen umweltvertrĂ€glich zu gestalten. „Wir wollen eine Vorreiterrolle bei nachhaltigen Großveranstaltungen einnehmen“, sagt Dr. Markus Große Ophoff, fachlicher Leiter des Zentrums fĂŒr Umweltkommunikation der DBU. „Deshalb achten wir nicht nur bei Veranstaltungen in unserem Haus, sondern auch beim DurchfĂŒhren von Tagungen, Messen wie der ‚Woche der Umwelt‘ und den Umweltpreis-Verleihungen darauf, den vom German Convention Bureau und dem EuropĂ€ischen Verband der Veranstaltungs-Centren initiierten Nachhaltigkeitsstandard ‚fairpflichtet‘ einzuhalten.“ Auch die kĂŒnftigen Hallen fĂŒr die Verleihung des Deutschen Umweltpreises sollten die LeitsĂ€tze zum DurchfĂŒhren von ressourcen- und energiesparenden Veranstaltungen berĂŒcksichtigen.

"Green Meetings"

„Green Meetings“ zeichneten sich etwa durch energiesparende Klima- und LĂŒftungsanlagen oder Beleuchtung mit LED-Technik aus. „Wir erwarten, dass die Veranstaltung zu 100 Prozent mit Öko-Strom versorgt und dies glaubwĂŒrdig nachgewiesen wird. Besonders wichtig sind uns auch Maßnahmen zum Ressourcenschutz “, so Gruber.

Konzepte fĂŒr nachhaltige Veranstaltungen dauerhaft in AblĂ€ufe einbinden

Die Bewerber sollten die Konzepte fĂŒr nachhaltige Veranstaltungen dauerhaft in alle AblĂ€ufe und Entscheidungen einbinden. Dazu gehöre auch ein nachhaltiges Catering aus saisonalen und regionalen Gerichten und GetrĂ€nken sowie Bioprodukte, sagt Gruber. Zudem sollten möglichst viele GĂ€ste umweltfreundlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen können – Bahnhof und Hotels sollten deshalb gut mit Bus und Bahn zu erreichen sein. Der Einsatz von umweltfreundlichen Produkten und Recyclingmaterialien wie HandtĂŒchern, Servietten und Reinigungsmitteln sollte selbstverstĂ€ndlich sein.

Informationen zum Deutschen Umweltpreis

Die DBU ehrt mit ihrem Umweltpreis Persönlichkeiten fĂŒr ihre herausragenden Leistungen und den Einsatz im Umweltschutz. Die Auszeichnung wendet sich an Personen, deren innovative Produkte und technische Prozessverbesserungen, erfolgreiche Forschungsergebnisse oder Lebensleistung im Zeichen eines nachhaltigen Umweltschutzes stehen. Die festliche Preisverleihung, zu der 1.200 bis 1.500 geladene GĂ€ste aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft mit dem BundesprĂ€sidenten und Mitgliedern der Bundesregierung und der jeweiligen Landesregierung an der Spitze kommen, findet immer am letzten Sonntag im Oktober statt und jedes Jahr in einem anderen Bundesland. Informationen und Bewerbungsformulare fĂŒr den Wettbewerb unter http://www.dbu.de/2276.html.

Die DBU legt Wert darauf, eigene Veranstaltungen umweltfreundlich durchzufĂŒhren. 2010 wurde das ZUK der DBU durch den EuropĂ€ischen Verband der Veranstaltungs-Centren mit dem „EVVC-Award“ fĂŒr Corporate Social Responsibility/Ökologie ausgezeichnet.

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